juliet
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ich glaube, die aller-, allermeisten gehen eine Beziehung ein und wünschen / hoffen, dass es was für länger ist
nur ist es das leider ganz oft nicht
dennoch können und müssen wir im hier und jetzt immer wieder daran glauben und unser bestes geben, dass es das auch wird. bzw dass es sich lohnt, dafür zu bleiben.
auch die verlassenden, die sich irgendwann entlieben und die sich dann oftmals mehr oder weniger nett verabschieden.... sind zweifellos in der Mehrheit auch mit dem Willen angetreten, dass es halten möge
insofern ist es für mich wichtig, im hier und jetzt mein bestes zu geben, damit es morgen gut ist oder besser.
das ist ganz schön Arbeit.
früher hielten die "Ehen" wohl länger, weil die Menschen nicht so viel erwarteten vom Leben, diese nutzenmaximierung war noch nicht so ausgeprägt.....
man zog seine Kinder groß und labte sich dann vergnüglich an den Enkeln....
heute folgt nach dem gemeinsamen Projekt "mamapapakind" ja noch eine bedeutend längere aktive LebensPhase, die auch gefüllt werden will.
wenn Paare nicht beizeiten beginnen, sich aktiv miteinander zu beschäftigen, oder anders ausgedrückt - irgendwann aufhören, interessiert am Leben des anderen teilzuhaben.... dann folgt glaub ich automatisch der langsame, aber unaufhaltsame Prozess der Entfremdung.
schwafel ((((-;
sorry!
