Maesta
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ich lese hier schon länger und bin begeistert, wie ihr euch gegenseitig helft und so euern Schmerz ein Stück weit erträglicher macht.
Heute möchte ich euch mein Problem schlidern.
Zur Zeit ist alles so kompliziert, so verfahren, ich weiß nicht ein noch aus.
An manchen Tagen ist es so schlimm, dass ich mir denke, ich möchte nicht mehr auf erden verweiweilen.
Ich bin 32, seit 7 jahren mit meinem Mann verheiratet, seit dem wir 15 sind, sind wir ein Paar. Wir haben eine tolle Tochter.
Nun ist es so, dass ich schon länger an den Gefühlen zu meinem Mann zweifel. Er ist wirklich toll. Er trägt mich auf Händen und wir verstehen uns ohne Worte. Er ist mein Seelenverwandter. Dennoch vermisse ich ihn nicht, auch habe ich keine Lust mehr mit ihm zu schlafen, wenn, dann ist es ein Pflichtprogramm und es bringt mir rein gar nichts.
Ich habe schon lange darüber nachgedacht, mich zu trennen.
Vor einigen Monaten habe ich einen Mann kennen gelernt, ich fühlte mich plötzlich so lebendig.
Leider ist daraus nichts geworden, seine Gefühle waren nur gespielt.
Dennoch habe ich mit meinem Mann geredet, habe ihm alles erzählt usw.
Er ist zusammen gebrochen. Ich habe ihn noch nie so erlebt.
Er hat geweint, gezittert. Hat Tabletten ohne ende genommen und sehr viel Alk. getrunken. So wollte er sich ins Auto setzten und fahren. Er sagte, sein Leben macht ohne mich keinen Sinn mehr. Davon konnte Ich ihn abhalten.
Abends habe ich mich zu ihm ins Bett gelegt und ihn geröstet.
Wir haben lange geredet und beschlossen, es nochmal zu versuchen.
Nur bin ich glücklich mit der Entscheidung? Ich habe sie getroffen, weil ich Angst habe, dass er sich etwas antut und ich ihn nicht leiden sehen kann.
Mein Mann gibt sich Mühe, trägt mich mehr denn je auf Händen. Aber ich habe das Gefühl, ich bin stumpf, ich empfinde nichts. Auch habe ich noch oftmals den anderen im Kopf.
Das alles tut mir im Herzen weh, das hat mein Mann nicht verdient.
Manchmal wirkt er sehr nachdenklich, wenn ich ihn frage, was sei, sagt er er habe Angst, dass ich ihn doch verlassen werde und mich neu verliebe.
Davor habe ich ebenfalls Angst.
Ich will ihn lieben. Er ist das beste was mir passieren konnte.
Warum nur, kann ich ihn nicht lieben, so wie er es verdient.
Maesta