elisabeth123
Gast
Irgendeinen Mehrwert muss das Ganze ja haben, einen positiven Nutzen - sonst wäre die Situation nicht aushaltbar für beide Seiten.
Seit ein paar Wochen verfolge ich eine Sendung im TV, wo es um eine polygame Beziehung geht, sprich ein Mann lebt mit vier Frauen zusammen. Jede dieser Frauen lebt mit ihren Kindern in einem Haus, diese stehen nebeneinander. Der Mann teilt seine Zeit möglichst gerecht auf alle Frauen und den Kindern auf.
Bei dieser Konstellation kann es nicht alleine um den Sex oder reinen Spaß gehen, da der Mann sich ja in voller Verantwortung - emotionaler und finanzieller um alle kümmert.
Die Frauen haben diese Lebensform frei gewählt, da sie die Gesellschaft/Freundschaft der anderen Frauen schätzen und man sich auch die Kindererziehung untereinander aufteilt. Das Ganze hat demnach auch sehr viele Vorteile. ZB, dass man nicht alleine das s.uelle Verlangen eines Mannes stillen muss. Oft ist es ja so, dass Frau nach ein paar Jahren kaum noch Lust auf Sex hat, der Mann schon.
Den Preis, den man zahlt ist eben, dass man in dem Fall den Mann nicht exklusiv hat. Anscheinend können diese Frauen gut damit leben und manchmal frage ich mich ob ähnliche Gründe auch dazu führen, dass Geliebte teilweise jahrelang in einer Beziehung bleiben, in denen sie nicht die einzige sind.
Vorteile sind eben auch gegeben: mehr Freiraum und weniger Verpflichtungen.
