acre
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eine Trennung mit Kindern hat ja noch einmal eine eigene Dynamik. Was hier häufiger auftaucht, ist ja die Frage wie man mit seinen Kindern darüber spricht.
In @AnnKi s Thread hat @Florentine einen wunderbaren Beitrag dazu geschrieben (ich weiß nicht, wie ich das verlinke).
Klar ist, dass man den Kindern versucht jedes Gefühl der Verantwortung zu nehmen und die Trennung sehr bei den Erwachsenen lässt.
Meine Schwierigkeit damit ist, dass in einer Familienkonstellation sich ja der eine Partner dazu entschließt, weil er die Partnerschaft verlassen will, auch die Familie zu verlassen (Es sei denn der gehende Partner besteht auf 50/50 und lebt in der Nähe). Das eine ist eine Konsequenz aus dem anderen. Das muss man so den Kindern natürlich nicht sagen, aber sie spüren es ja.
Auch ist es bei mir so, dass mein NM nur die Verantwortung für die Kindern übernimmt, die ich einfordere. Dieses "Papa und ich versuchen einen guten Weg zu finden" funktioniert ja nur, wenn beide wirklich versuchen einen guten Weg zu finden.
Ich traue es mich nicht, meinen Kindern das so zu sagen, weil in mir die Angst sehr groß ist, dass er die Kinder irgendwann ganz verlässt und eine neue Familie aufmacht.
Also, wie redet ihr mit euren Kindern? Was waren Gespräche, wo ihr gemerkt habt, dass hat meinen Kindern gut getan?
Wie erklärt ihr es euren Kindern, wenn der ursprünglich liebevolle Vater in seinem Hormonrausch untergeht?
Vielen Dank.