davee93
Mitglied
- Beiträge:
- 4
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 1
- Mitglied seit:
ich oute mich mal hier als Neuling und wünsche allen vorab, dass sie mit ihrem Liebeskummer fertig werden, selbst wenn das nicht leicht ist
Ich selbst (25) leide auch darunter zurzeit und möchte darüber schreiben.
Ich date einen Typen (27), von dem ich bisher dachte, dass er es relativ ernst meint seit Anfang September.
Er ist relativ ruhig und eher Einzelgänger (ich erwähne dies weil es vielleicht mehr Aufschluss über sein Verhalten gibt). Wir kommunizierten eigentlich eher unregelmäßig also alle 1-2 Tage am Anfang, aber wenn wir uns trafen wurde eigentlich immer viel geredet und wir haben auch verschiedene Sachen unternommen und oft verbrachte er zusätzlich ganze Wochenenden bei mir.
Irgendwann herrschte im November Funkstille. Für 9 Tage. Dann kam eine Nachricht, dass es ihm Leid täte und es ihm nicht gut gehe, da seine Mutter einen Unfall hatte.
Ich dachte damals schon, dass er keinen Kontakt mehr haben will, war aber auch sehr besorgt.
Ich habe ihn online kennengelernt und schon beim Hin-und Herschreiben meinte er, dass er sehr tolerant sei, aber dass er Ignorier-Kontaktabbruch und Schweigespiele nicht ausstehen könne, da er selbst auch schon viele negative Erfahrugen damit gemacht hatte.
Von daher dachte ich mir im Stillen, dass schon irgendwas vorgefallen sein müsste, selbst wenn ich Zweifel hatte.
Danach war er für einige Zeit krank (was aber wirklich stimmt, da ich ihn per Telefon gehört habe) und deswegen konnten wir uns nicht treffen. Zudem ging es seiner Mutter schlechter und er zankte sich mit seinem Vater, mit dem er kurz darauf den Kontakt abbrach.
Dies teilte er mir mit und wie schlecht es ihm deswegen ginge.
Während dieser Zeit bekam ich ein Arbeitsangebot ca. 250km weit weg von seiner Stadt. Ich habe zuerst nichts erzählt, da ich ihn unbedingt persönlich treffen wollte und es von Angesicht zu Angesicht ansprechen wollte. Er hatte aber auch schon relativ viele Erfahrungen mit Fernbeziehungen gesammelt und hatte sogar mal eine Freundin in Österreich und er meinte sogar selbst, dass Distanz für ihn keine große Rolle spiele.
Ich sprach dies beim Treffen an, meinte aber auch, dass er mir dies sagen könne, wenn ihm das zu weit wäre und dass es mir lieber wäre wenn er dies gleich machen würde und ich dafür Verständnis hätte, meinte aber auch, dass mir weiterhin viel an ihm liegt und ich ihn gerne weitherhin treffen würde. Wie aus der Pistole geschossen meinte er: Nein, das macht mir nichts aus, das ist ja nicht so weit.
Am Ende des Treffens schlug er vor Silvester gemeinsam zu verbringen. Ich fuhr erleichtert nach Hause zu meinen Eltern. An Weihnachten war er noch ganz normal und schrieb mir, was man an Feiertagen so schreibt. Nett, wie sonst auch. Er schlug auch vor am nächsten Tag zu telefonieren, damit man Silvester näher planen könne. Als ich ihn dann anrief, hob er nicht ab. Ich dachte mir nichts weiter und schrieb eine Nachricht per WhatsApp, die allerdings ungelesen blieb.
Die Tage vergingen und Silvester verbrachte ich schließlich alleine, ohne jegliches Lebenszeichen.
Das ist bis heute so. Ich habe nichts mehr von ihm gehört und muss zugeben, dass ich mir Sorgen mache trotz allem.
Die restlichen Nachrichten blieben auch ungelesen und unbeantwortet.
Einfahc mal bei ihm vorbeischauen geht nicht, da wir weit auseinander wohnen und da er Einzelgänger ist, ist auch mit Bekannten und Freunden, die man mal so eben fragen könnte, nicht viel los, also im Grunde hat er vermutlich niemanden.
Es tut mir einfach nur weh, dass er sich nicht mehr meldet und denke, dass er mich ghostet. Nur stößt es bei mir auf absolutes Unverständnis, vor allem weil er noch vorgeschlagen hatte Silvester gemeinsam zu feiern und auch noch deswegen zu telefonieren, um zu planen
Jedenfalls kann ich nicht gut damit umgehen, vor allem jetzt, da ich auch genug Stress habe mit der neuen Arbeit.
Was meint ihr dazu?
