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Wie sage ich es dir?

Löwenzeh
Es fühlt sich unglaublich befreiend an, soviel erkennen, benennen und in neuen Kontexten betrachten zu können.

Vielen Dank für euer wertvolles Feedback und Input.

Ihr seid toll.

x 2 #91


Hola15
Zitat von Löwenzeh:
@Hola15 Ich hab genug Diagnosen... Und lehne das für mich ab. Ist mir egal, wie wer was nennt. Ich will jetzt im innen gut zu mir sein und das kann ...

Das ist natürlich absolut legitim.

Meine Intention kam eher aus der Erfahrung, dass es einige erleichternd finden und es ihnen wie Schuppen vor den Augen fällt. Aber ich bin nicht qualifiziert da mehr als ein Gefühl aus Anhaltspunkten zu benennen.

Gut zu dir zu sein und gut zu dir zu sprechen ist auf jeden Fall eine gute Idee!

x 1 #92


A


Wie sage ich es dir?

x 3


Löwenzeh
@Scheol

Dir ein besonderes Dankeschön.
Dein Text war... Mir fehlen etwas die Worte 😅

Erhellend, spannend, bereichernd.

Zitat von Scheol:
eine Person kümmert sich um das Umfeld damit es denen gut geht um für sich selbst Sicherheit dadurch zu erzeugen das es dem Umfeld und dann der Person selbst gut geht.

Ich liebe es gut zu anderen zu sein. Ihre Freude zu sehen und spüren.
Dann weiß ich mit Sicherheit "Ich bin gut und wertvoll", weil ich es sehen und fühlen kann.

Zitat von Scheol:
Ein Cortisol Bauch ?

Ich weiß, das meine Schwester und ich einige Zeit lang zu einer Tagesmutter gingen. Und dann war irgendwas komisch oder wir wollten nicht mehr hin. Hab nie nochmal nachgefragt, aber Papa zumindest könnte ich nochmal aushorchen. Mama ist durch den Schlaganfall leider die Zunge gebunden.

Zitat von Scheol:
Lins und rechts am Unterbauch läuft der Hüftbeuger , der sogenannte Psoas lang …..

Man nennt ihn auch den Seelenmuskel weil dieser sich bei Stress verkürzen kann und bei Trauma fängt auch dort sehr viel Traumaenergie.

Dieses kann so stark sein , das es hoch ziehen kann bis ins Unterkiefer z.b. und auch Kopf und Nackenschmerzen auslösen kann.

Ja, das passt ziemlich gut...
Sogar der Kiefer hat die Wochen immer wieder Zicken gemacht.
Ich hab heute meinen zweiten Physiotermin und ich bin gespannt, was die dazu sagt.

Zitat von Scheol:
Bauchschmerzen ?

Als Kind wohl oft.
Meine Mutter rieb mir den Bauch, bis ich einschlief. Und machte weiter, wenn ich erwachte, sobald sie versuchte, das Zimmer zu verlassen.

x 1 #93


S
@Löwenzeh

Zitat:
Ja, das passt ziemlich gut...
Sogar der Kiefer hat die Wochen immer wieder Zicken gemacht.

Weil du mit den zähnen knirschst ?


Zitat:
Ich hab heute meinen zweiten Physiotermin und ich bin gespannt, was die dazu sagt.

Na mal schauen ob sie den Begriff überhaupt kennt.

Meiner kannte den nicht m ihm war es dann aber von der Erklärung völlig logisch.

Zitat:
Als Kind wohl oft.
Meine Mutter rieb mir den Bauch, bis ich einschlief. Und machte weiter, wenn ich erwachte, sobald sie versuchte, das Zimmer zu verlassen.

Coreguliert, und Körperarbeit gemacht

x 1 #94


FrauDrachin
Zitat von Löwenzeh:
Ich verschwendete meine Zeit damit, mich innerlich zu zerfleischen, mit welchem Recht ich denn so ein heulendes Häuflein Elend bin, wo mir doch nie was Schlimmes passiert ist.

Wie ich immer zu meiner Tochter sage: Das Problem ist, dass dein Nervensystem aber nun mal geflutet ist mit Stress... dass dein Nevensystem dir sagt, dir ins Ohr schreit, dass du in Lebensgefahr bist, auch wenn du es objektiv nicht bist. Dagegen kannst du nicht mit Willenskraft an, im Gegenteil, durch Selbstzerfleischung machst du es schlimmer.
Das was du schilderst, erinnert mich sehr an meine eigene Tochter, und den schwierigen bis unmöglichen Prozess sie in solchen Augenblicken zu coregulieren.
Ich habe ihr den Rat gegeben, zu lernen, diesen überfluteten Zustand des Nervensystems zu erkennen (man kann sogar objektive Marker nehmen, z.b. geht die Sauerstoffsättigung im Körper runter und der Puls geht hoch), dann keine Lösungen zu suchen, keine Schlussfolgerungen zu ziehen, sondern nur vorher festgelegte Dinge umsetzen, die dem Körper zeigen, dass er sicher ist, und das Nervensystem regulieren. Wärmflasche, warmes Getränk, kleiner Spaziergang, aufschreiben, was sich gerade so existenziell bedrohlich anfühlt und dann bewusst wegpacken, was auch immer. Und bewusst Entscheidungen und Schlussfolgerungen auf einen Zeitpunkt verschieben, in dem du bemerkst, dass dein Nervensystem wieder reguliert ist.

Und der Punkt ist, du bist nicht schuld wenn dein Nervensystem dazu neigt. Oft wird sich auch gar nicht genau bestimmen lassen, was dein Nervensystem dazu bringt, regelmäßig so zu überdrehen.
Du gehst hier mit einem brutalen Zusatzgewicht durchs Leben, das andere Menschen einfach nicht tragen müssen.
Klopf dir doch mal auf die Schulter für das, was du trotzdem schaffst.
Zitat von Löwenzeh:
Das muss man halt lernen, dass man nicht immer nur laut weint und dann kommt einer.

Weißt du, irgendwie ist es doch auch ein Menschenrecht, vor allem von Kindern, dass man Zugang zu einer Person hat, die einen liebevoll Coreguliert, BEVOR man losheult, mit Trennung droht, was auch immer.
Mit meinem aktuellen Boyfriend habe ich inzwischen ein Codewort ausgemacht, dass er auch merkt, wenn ich an oder über der Grenze bin, und wirklich Coregulation brauche.
Zitat von Löwenzeh:
Jedenfalls spricht meine innere Stimme hässlich, vorwurfsvoll und mit vielen Schimpfwörtern.

Hier musste ich sehr an deinen gewaltfreien kommunikation Faden denken, wo ich dir glaub schon graten habe, genau das gegenüber dir selber zu üben.

x 3 #95


Löwenzeh
Zitat von Akelei76:
Nein. Niemals


Von Herzen Danke. Das musste ich mal hören.

x 1 #96


D
Hallo Löwenzeh!
Du beschreibst Situationen so gut. Da bekommt man ein gutes Bild von.

Mein Eindruck ist: es fehlt vor allem Regulation, nicht Disziplin oder Rücksichtnahme.

Wie kann Regulation bei euch beiden aussehen?
Essen ist Regulation. Kleinigkeiten für den Airfryer können erst mal Ruhe reinbringen. Tiefkühl Laugengebäck, Mini-Pizza, Käse-Kram, Gemüsekram. Nicht mit dem Ziel gesundes Essen zu etablieren, sondern erst mal regulieren und dann gesünder werden.
Atemübungen regulieren. Tief in den Bauch, langsamer aus als ein, nicht die Luft anhalten, seufzen. Geht auch mit Kind.
Summen und Singen reguliert. Geht auch mit Kind. Wahrscheinlich mag er das sogar.
Körpertemperatur regulieren. Wärme auf Bauch und Brust an kalten Tagen, Handgelenke kühlen an warmen Tagen.
Immer wieder kurz strecken oder schütteln. Da kannst du ein Spiel mit Kind raus machen.
Schlaf reguliert natürlich auch, aber das ist halt nicht ganz leicht in eurer Situation. Deshalb würde ich erst mal die anderen Dinge ausschöpfen. Möglicherweise wirkt sich das positiv auf den Schlaf von Kind aus, weil er quasi mit reguliert.

Ich hoffe, das ist so niedrig schwellig, dass es irgendwie machbar erscheint.
Und ich persönlich finde den Gedanken beruhigend, dass es die Regulation ist. Ich hoffe, das kam auch so rüber. Ihr scheint euch sehr zu schätzen, aber die Umsetzung gelingt irgendwie nicht. Und da kann Regulation ein richtig guter Hebel sein.

x 3 #97


Löwenzeh
Zitat von Scheol:
Weil du mit den zähnen knirschst ?

Nicht genug für eine Nachtschiene; aber Anzeichen sind zahnärztlich ersichtlich.

Zitat von Scheol:
Na mal schauen ob sie den Begriff überhaupt kennt.

Meiner kannte den nicht m ihm war es dann aber von der Erklärung völlig logisch.

Meine auch nicht.
Aber als ich ihr deinen Absatz bzgl. Seelenmuskel vorlas, nickte sie und hatte nichts hinzuzufügen.
Wie deiner also.
Zitat von Scheol:
Coreguliert, und Körperarbeit gemacht

War mir nie bewusst.

Vielen Dank fürs Augen öffnen.
Du bist eine Bereicherung für jeden, der gewillt ist, zuzuhören.
Danke, dass du soviel deiner Zeit in andere investierst.
Vergiss nicht dich selbst! 😘

#98


Löwenzeh
Zitat von FrauDrachin:
dass dein Nevensystem dir sagt, dir ins Ohr schreit, dass du in Lebensgefahr bist, auch wenn du es objektiv nicht bist.

Und das war mir nie klar. Und doch irgendwie spürbar.
Es zeigte sich in der Zerrissenheit. In der Unsicherheit "Hat er recht - oder ich?"
Und wer sich ums Rechthaben dreht... Dessen Ziel ist rechthaben, nicht Kommunikation.

Zitat von FrauDrachin:
Dagegen kannst du nicht mit Willenskraft an, im Gegenteil, durch Selbstzerfleischung machst du es schlimmer.

Und ich habe mich verdammte 20 Jahre lang zerfleischt. Mit immer perfideren Methoden.
Habe mich als faul beschimpft. Wieder und wieder und wieder.
Und weißt du was?
Ich war schon vieles in diesem Leben, aber eines war ich nie: faul.

Ich habe immer gekämpft. Immer wieder auf mich eingeschlagen.
Und mich beschimpft dafür, dass ich blutend am Boden liege.
Und das ich mache, was ich mache.
Und ich konnte doch gar nichts dafür.

Und ich weine, weil es so gut tut zu erkennen, dass ich gut bin.
Richtig.
Und nicht zuviel.
Sondern genau die richtige Menge, nur in die falschen Gefäße gezwängt.

Zitat von FrauDrachin:
Ich habe ihr den Rat gegeben, zu lernen, diesen überfluteten Zustand des Nervensystems zu erkennen (man kann sogar objektive Marker nehmen, z.b. geht die Sauerstoffsättigung im Körper runter und der Puls geht hoch), dann keine Lösungen zu suchen, keine Schlussfolgerungen zu ziehen, sondern nur vorher festgelegte Dinge umsetzen, die dem Körper zeigen, dass er sicher ist, und das Nervensystem regulieren. Wärmflasche, warmes Getränk, kleiner Spaziergang, aufschreiben, was sich gerade so existenziell bedrohlich anfühlt und dann bewusst wegpacken, was auch immer.

Super Rat.
Ich nehme ihn dankend an.
Letztlich Dinge, die man mir in zehn Jahren unterschiedlicher Therapien wieder und wieder riet.
Und ich auch vieles versuchte.
Aber mir fehlte das Hintergrundwissen. Über mich.
Um mich gut behandeln zu wollen. Damit steht und fällt alles, habe ich gerade das Gefühl.
Ich werde es verifizieren.

Zitat von FrauDrachin:
Und der Punkt ist, du bist nicht schuld wenn dein Nervensystem dazu neigt.

Danke. Habe ich nicht gesehen. Mir nicht zugestanden.
Stimmt.

Zitat von FrauDrachin:
Du gehst hier mit einem brutalen Zusatzgewicht durchs Leben, das andere Menschen einfach nicht tragen müssen.
Klopf dir doch mal auf die Schulter für das, was du trotzdem schaffst.

Mit dem ersten Punkt tue ich mich weiterhin schwer. JEDER trägt sein Päckchen.
Aber du hast recht, ich habe und schaffe so viel, das verdient Anerkennung.
Und ich gewähre sie mir endlich.

Zitat von FrauDrachin:
Hier musste ich sehr an deinen gewaltfreien kommunikation Faden denken, wo ich dir glaub schon graten habe, genau das gegenüber dir selber zu üben.

Das weiß ich nicht mehr.
Da war ich wohl noch nicht offen für deine Worte.
Da brauchte ich wohl die Symbiose aus FrauDrachins und Scheols und vieler anderer Weisheiten, noch mehr Zeit und Entwicklung. Und ganz viel Mut.

#99


Löwenzeh
Ein (wahrscheinlich letztes vorerst) Dankeschön an jeden, der mir seine Zeit schenkte.

Dies war der erste Thread, der wurde, was ich wollte.
Der mir die Antworten liefern konnte, die ich suchte.
Und ich sehe, dass ich das bewirkt habe.
Selbstwirksam.

Ich habe mich hier ein Jahr lang in diesem Forum selbstständig weitergebildet.
In Kommunikation und Beziehungsdynamiken. In Diskussion und Erläuterung und Resilenz und Objektivität.
Erst stiller Leser auf der Suche nach Rat.
Bis ich den Mut und die Not hatte, selber um Rat zu bitten.
Dann musste ich lernen, die Antworten auf meine Fragen auszuhalten.
Nicht immer aus meinem Thread zu flüchten, wenn ich merkte, dass ich nicht genug Zeit und Kraft hatte, um all die nötigen Hintergrundinformationen zu geben, die für taugliche Antworten nunmal notwendig wären.
Nicht einfach aufzugeben, weil keiner mich was fragt und interessiert scheint.

Ich habe in diesem 5.Thread ungeplant sehr viel anders gemacht.
Einfach weil ich mental weiter gekommen bin, Schritt für Schritt, Thread für Thread.
Aber eigentlich findet diese Entwicklung und Reifung seit der Schwangerschaft statt, die bewährte Stressreduktionmittel ausschloss, Substanzen aber z.B. auch meine Fluchtmöglichkeiten beschnitt.
Und damit so viel Unsicherheit und Veränderung in mein bröckliges System brachte.

Ich habe angefangen von meinem Mann zu sprechen.
Statt über ihn.
Habe ihn objektiv betrachtet.
Nicht durch den Filter meiner Wünsche, Ängste und Erwartungen, meiner Gefühle und Verletztlichkeit.

Ich habe T. in seiner Gesamtheit betrachtet.
Zum ersten Mal gefühlt in unseren gemeinsamen sechs JAhren habe ich meinen Mann wirklich gesehen.
Ihn als Person und Persönlichkeit.
Mit all seinen Erfahrungen und Prägungen, seinen Werten, Stärken und Besonderheiten. Mit allem was ihn ausmacht.
Und endlich sehe ich glasklar, was ich immer spürte.
Er ist der wunderschönste Edelstein, den ich je gefunden habe.
Das sagte ich ihm heute morgen, wo ich gedanklich schon diesen Text probte.
Und er fand es so schön wie ich und hatte Tränen in den Augen.

Ich habe gefühlt auch mich in meiner Gesamtheit erfasst.
Ich kann seit drei Tagen kaum schlafen noch essen, heule vor Erkenntnissen und Freude und Liebe in einer Tour.
Aber das fühlt sich großartig und aufregend und belebend und nervenaufreibend an, ich fühle mich energiegeladener als die letzten zwei Jahre, glücklicher, gelöster.
Frei. Frei und glasklar.

Ein bisschen Melodram noch zum Abschluss, denn so fühlt Löwenzeh nunmal und das ist gut so:
Es fühlt sich an, als hätte ich endlich meine Flügel gefunden.
Oder vielmehr zu nutzen gelernt und ausgebreitet.
Als wäre ich endlich am Ziel. Bei mir.
Und jetzt steht mir die ganze Welt offen, weil ich endlich nicht mehr weglaufe.
Ich habe gelernt.
Mich zu verstehen. Und damit andere.
Und ich habe gelernt.
Zu sprechen.

Hat nur 35 Jahre gedauert und ich bin mir sicher:
Ich werde immer besser.
Und bin schon lange gut.
Immer schon gewesen.

Danke.
An mich und euch und jedem und allem, dem Dank gebührt.
Ich wünsche euch das Beste. Und mir auch.

x 3 #100


S
Zitat von Löwenzeh:
Er ist der wunderschönste Edelstein, den ich je gefunden habe.

Das ist so schön!

x 1 #101


Löwenzeh
Zitat von Sincerite:
Das ist so schön!

Und so fühlt es sich auch an

Jetzt hoffe ich mal, dass ist nicht nur wieder ein hormonelles Hoch, auf das das unweigerliche Tief folgt...

...und dann wende ich hart erarbeitetes Wissen an und lege meine Angst beiseite, nachdem ich ihr ins Auge gesehen habe.

Meine Angst, nicht gut drauf zu sein.
Nicht gut zu sein.
Was falsch zu machen.

Ich hab mein Leben lang behauptet und fest geglaubt
(glauben wollen und nach meinem Weltbild glauben müssen),
ich sei relativ furchtlos.
Weniger ängstlich als andere.
Stärker. Härter.
Nicht,vdass ich mich so fühlte.
Aber ich glaubte.

Dabei musste ich erkennen, wie krass Ängste all mein Handeln und Denken steuern, wie sehr ich sie mit meiner wunderbaren, grenzenlosen Fantasie aufbausche und großhege und gegen mich verwende.
Und damit aufhören.

Es zu sehen macht es soviel leichter, es zu verändern.
Und ich hatte vor Angst die ganze Zeit nur zwischen zwei Fingern durchgespäht.
Und unter dem Sichtmangel gelitten.

😅

x 2 #102


S
Zitat von Löwenzeh:
Was falsch zu machen.

Gott hat uns nicht fehlerfrei gemacht und es somit auch nicht gewollt. Für mich kommt das Wort Fehler nicht von dem Wortstamm "falsch" sondern von dem Wortstamm "fehlen". Irgendetwas hat gefehlt.

x 1 #103


S
Ich finde es auch toll, dass bei dir plötzlich alles in Bewegung ist und sich "richtig" wieder zusammenfügt. Bei mir passiert das auch, aber es ist viel langsamer und zäher. Ich wünsche dir, dass du diese Klarheit behalten wirst.

x 1 #104


Löwenzeh
Ich denke:

Du musst verstehen, was dich antreibt
und was dich abhält.
Verstehst du das nicht, willst es nicht glauben,
kannst es nicht sehen, weil dir Informationen fehlen;
kannst du dein Verhalten nicht ausreichend anpassen,
um an dein Ziel, dir selbst, zu gelangen.

Innerhalb einer Verhaltensart wechselst du die Muster,
ohne das zugrunde Liegende je zu berühren.
Weil du es nicht kannst, weil du es nicht kennst,
nicht verstehst, nicht dekodiert bekommst.

Erst wenn du durchschaust, was dich antreibt
und was dich abhält,
hörst du auf, in die falsche Richtung zu laufen
und dich abhalten zu lassen.
Augen auf.

#105


A


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