@Gwenwhyfar
Mein Wissen ist selbst als Betroffener nicht immer 100%ig, da eben genau dieser Teil mich eben noch nicht direkt betroffen hat.
Ungefähr:
Eine kurze Aufklärung über die geschlechtsangleichende OP, wer nicht lesen mag, der muss nicht.
Erstmal gibt es da eine „vorbereitende“ OP beim weiblichen Geschlecht, da hast du danach erstmal noch gar nichts neues.
Danach folgt der sogenannte „Aufbau“.
Es wird Haut vom Unterarm oder Oberschenkel entnommen, daraus wird das Neue gebastelt.
Eine weitere OP für die (darf man das hier schreiben?) Ei*chelbildung und den Anschluss der Harnröhre, nochmal eine für die Ho*den.
Danach noch eine für die Errektionsprothese.
Evtl dazwischen noch Korrekturen oder OPs nach möglichen Komplikationen.
Manchmal wird davon auch etwas kombiniert, nach meinem Wissen ist es aber eher aufgeteilt und wird auch so empfohlen.
Es gibt aber auch Angebote, um das alles etwas schneller abzuschliessen.
Ich persönlich hab Angst davor, vor den Krankenhausaufenthalten. Davor, dass etwas nicht klappt. Das ist ein Eingriff ins Sexualsystem und ins Harnsystem, welcher mir einfach nicht geheuer ist, obwohl ich die Arbeit unglaublich finde.
Hinzu kommen ganz viele Narben, nicht nur die riesige am Arm, und eben die „andere“ Funktion, evtl wenn man Pech hat auch eher misslungene Optik. So sehr ich es auch möchte, ich glaube, ich mache das eher für einen potentiellen Partner, anstatt für mich.
Ich bin dankbar dass ich etwas gesundes, funktionierendes habe. „Dumm“ gesagt.
Verstehe aber auch alle anderen, die das machen (müssen), um anzukommen. Aber das braucht nicht jeder.
Ob ich es brauch, für MICH, das weiß ich noch nicht.
