Zitat von Tempest: Betrug ist aber eine andere Nummer
Selbstverständlich - das bestreite ich auch gar nicht.
Allerdings bin ich schon der Meinung, daß man Fremdgehen auch provozieren kann. Der Ehemann von Lilalaunebär ist meines Erachtens seit über einem Jahr dabei, eben dies zu tun. Wie sonst wäre ihre Schwärmerei für den Mann aus dem Sportclub sonst so lange möglich geworden?
Deswegen muß man nicht gutheißen, wenn sie sich tatsächlich auf sowas einließe.
Aber nachvollziehbar fände ich es zumindest.
Also rein logisch (ohne Ethik) betrachtet.
Kommt halt drauf an, wie sehr sie gewisse Dinge vermisst und wie hoch der daraus resultierende Leidensdruck ist. Liegt der noch unterhalb der Linie, wo man sich mit einer Ehe als reine Zweck-WG abzufinden bereit ist, in der ansonsten alles rundläuft? Oder schon so sehr darüber, daß man das Zeitliche nicht segnen mag, ohne "es" doch noch erlebt und "mitgenommen" zu haben - egal wie und mit wem?
Beantworten können das wohl nur die Betroffenen selbst und ich schätze, die Antworten fallen unterschiedlich aus.
Eben drum verstehe ich nicht, woher Lilalaunebärs Gatte seine Sicherheit nimmt, daß er sie so behandeln kann,
ohne daß sie ihn entweder betrügen oder die Scheidung einreichen wird, wenn ihr der Reifen platzt.
Ist ihm das egal, oder denkt er gar nicht erst soweit?
Immerhin war der Reifen ja vor Jahren schon einmal geplatzt.
Warnwirkung verpufft, oder fühlt er sich ihr gegenüber erhaben, weil er ihr damals eine zweite Chance gegeben hat?
Reden könnte helfen... aber das tut er ja nicht.
