Kaktusbüte
Gast
Ich beschäftige mich gerade mit dem Gedanken, jemanden kennenzulernen. Sowohl theoretisch als auch praktisch
Jetzt bin ich ja schon eine Weile "raus" aus dem Thema, genau genommen 16 Jahre. Und habe einige Fragezeichen vor dem inneren Auge.
Ich habe festgestellt, dass es wirklich viele Menschen gibt, die sich sehnsüchtig einen Partner / eine Partnerin wünschen. Und dass oft schon beim ersten Treffen von "verliebt" gesprochen wird. Im Internet sogar nach Mails oder Nachrichten.
Das kann ich so gar nicht glauben. Und habe die Sorge, dass der Wunsch das Gefühl auslöst. Ich meine, wenn ich richtig Hunger habe, schmeckt auch fast alles. Ich weiß, dass der Vergleich böse klingt, aber so ist er nicht gemeint. Je öfter ich mich in positive Gedanken hinein versetze, desto öfter habe ich sie doch irgendwann auch. Und das kann sich definitiv anfühlen wie verliebt. Ist es ja aber gar nicht.
Wie kann man das denn bloß unterscheiden? Und welche Rolle spielt das Tempo dabei?
Mir wäre nach sehr langsamem Kennenlernen zu Mute. Gucken, ob man was gemeinsam hat. Ob man gerne zusammen ist. Und dann kommt irgendwann das Kribbeln und das "und so".
Wenn man im Internet sucht, findet man oft Antworten wie "altes noch nicht verarbeitet", "kein Interesse" und so. Ist das wirklich so? Kann das nicht anders gehen?
Und dann kommen alle meine Vorurteile zum Vorschein: können Männer sich mit einem langsamen Kennenlernen arrangieren?
Ja, Fragen über Fragen. Vielleicht hat ja jemand Antworten darauf. Oder noch andere Fragen
Liebe Grüße Kaktusblüte