@Limono
Ich kann Dir das nachempfinden. Mit zwei Kindern hatte ich solch eine Phase.
Verurteile Dich nicht dafür. Das ist durchaus einfach menschlich. Reserven leer, Akku leer, Kopf irgendwie leer, Herz irgendwie leer und auch nicht leer, alles ein Widerspruch, keine Motivation, Alltag doof, Disziplin nicht vorhanden und und und
Akzeptiere Deinen "Zustand", lehne ihn nicht ab, sondern lade ihn an Deinen Tisch ein. Hört sich komisch an, ich weiß. Ein dagegen ankämpfen im Sinne von "mein gesunder Menschenverstand müsste sich auch schon längst gemeldet haben" hat nichts mit Dir zu tun, sondern mit dem was die Welt, Freunde, Eltern oder wer auch immer, dir jetzt oder irgendwann einmal vermittelt haben. Das ist eher ein Klischee, wenn man es so nennen kann. Eine Gewohnheit unserer Gesellschaft quasi. Löse Dich davon. Du gehörst dieser Gellschaft zwar an, aber Du bist das Individuellste was es gibt, Du bist einzigartig so wie Du bist. Der einzige der von Dir abverlangen kann, dass der "gesunde Menschenverstand" sich meldet, bist Du selbst. Mache Dir das einmal bewusst und zeige Deinem Spiegelbild mit fiesem Grinsen den Stinkefinger. Brech aus aus diesem Denken. Damit setzt man sich selbst mehr unter Druck, als das es einem helfen wird. Lächeln hilft, grinsen hilft. Auch wenn einem nicht immer danach ist . . . sei liebevoll mit Dir. Wenn Dein Kind Dir ähnliches erzählen würde, wüsstest Du, wie Du reagieren kannst und wirst. Nimm das auch für Dich selbst mit. Du hast alles Recht dieser Welt liebevoll mit Dir selbst ein Gespräch zu suchen, so als würde Dein Kind vor Dir sitzen.
Sehe meine Worte einfach als "einen anderen" Blickwinkel von vielen.
Ich habe zwar nie "harte" Medis nehmen wollen, daher weiß ich nicht wirklich, welchen Einfluß sie auf einen selbst nehmen . . . daher verzeih, wenn ich "so daher komme" mit meinem Geschreibsel.
Eines habe ich gelernt und lerne ich immer noch: unsere Gedanken machen unsere Gefühle.
@all
Der Tag war OK. . . sehr wirr im Kopf. Von Wut bis Trauer alles dabei. Ich schwanke auf meinem Weg. . . mal will ich links lang, mal will ich rechts lang, aber es geht vorwärts; kein Stillstand. Meine Geradlinigkeit ist grad net so da. Der Zwilling ist präsenter als mir lieb ist. Ich nehme es schon irgendwie an, aber so wirklich abhaken lässt es sich nicht. Dennoch schmunzel ich darüber auch. . . meine "bisherige Schule" hat mich gut gewappnet und verliere überhaupt nicht nur im Ansatz den Boden unter den Füßen. Das tut schon irgendwie gut zu sehen. Ich hoffe, der Zwilling lässt mich in Ruhe, denn aktuell spüre ich, dass er mich zurück gewinnen könnte. Ich brauch noch ein paar Tage bis ich die Überzeugung auch zeigen kann, dass es keinen gemeinsamen Weg geben wird.
Ich üwnsche Euch allen einen gemütliche Abend. Schön, dass es Euch gibt!
Vergesst das Lächeln bitte nicht
