Zitat von Vicky76: Wir wohnen 500km auseinander.
Bei einer schweren und damit auch meist kraftraubenden Krankheit, hilft es möglicherweise schon sehr, wenn du ihr aus der Ferne etwas aus der administrativen Gemengelage abnimmst. Oder Hilfe organisierst. Anträge, Rumgezanke mit Versicherungen, Finanzierungen, alles, was anfällt, wofür der kranke Mensch aber in dem Moment keine Kraft hat. Alles, was telefonisch oder per E-Mail abzuwickeln ist. Sofern du die Kraft und Zeit hast, das solltest du natürlich im Fokus haben! Frag sie, sprich mit ihr, das kann ihr schon ein gutes Gefühl geben.
Zitat von Vicky76: Aber ich kann ihr zuhören und Trost spenden.
Zuhören ist super, aus meiner Erfahrung ist Trost spenden für mich etwas zweischneidig. Nämlich dann, wenn der Trost versucht, die Situation zu dedramatisieren. Da ist es aus meiner Erfahrung oft hilfreicher, zuzuhören und stehen zu lassen. Dem Anderen zuzugestehen, dass das Leben gerade völlig sch... und ungerecht ist. Ihn auch in seinem Schmerz zu sehen. Nicht zu bagatellisieren.
Zitat von Heffalump: bei narzisstischen Zügen ?
Da kannst du sicherlich nicht von ausgehen
Schwere Krankheiten und Lebenskrisen können Menschen und Sichtweisen verändern.