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mona59-1
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Da ich momentan Single bin, beschäftige ich mich immer mal wieder damit, was ich eigentlich suche.
Ab und an lese ich hier noch mit, wenn mein eigentliches Thema, mit dem ich hierher fand, auch schon lange erledigt ist.
(was nicht heißt, dass ich es nicht schade fand, dass es ist wie es ist
)
Da ich mich nicht in einen anderen Thread einmischen will, aber mich dort ein Kommentar sehr zum Nachdenken brachte, zitiere ich hier noch einmal aus dem Thread https://www.trennungsschmerzen.de/glaubt ... 20718.html - wobei nicht der Gesamtzusammenhang für mich wichtig ist, sondern der hier zitierte einzelne Beitrag
Und nun - was mich besonders daran berührt - und die Gedanken, die für mich wichtig sind:
Das Thema des Threads war ja: "Glaubt ihr noch an die Wahre Liebe,die ein lebenlang hält"
Wollte eigentlich so anfangen zu antworten:
Hm, gibt es das - das frage ich mich auch manchmal.
Manchmal frage ich mich, ob ich nicht besser die Nähe zu einem Menschen zulasse,
ohne zu fragen, ob es bis zum Lebensende hält - es gibt nun mal keine Garantie,
und dankbar bin für das Stück Weg, wo man miteinander geht
(da meine ich das Stück - nach der rosaroten Brille - da wird es interessant)
Allerdings ist für mich die folgende Sache besonders wichtig:
und die Sache schmerzt schon am Anfang nur - halte ich es nicht für gut.
Ich versuche "kranke Muster" zu vermeiden.
Irgendwer hat mal geschrieben "wenn es stimmt - ist es leicht"
oder hat sie geschrieben "einfach", das interpretiere ich so,
dass nicht gleich am Anfang so eine Art Kampf und Manipulation
stattfinden sollte, sonder eher Leichtigkeit und Offenheit,
trotzdem bin ich mir im Klaren, dass man sehr verschieden ist,
dass man gerade da, wo man unterschiedlich ist - bis an die eigenen Grenzen,
am meisten von sich selbst im Spiegel sieht und vermutlich auch am meisten lernt,
wenn man lernt, diese Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.
Was mir allerdings Angst macht ist, dass ich das folgende auch kenne:
Manchmal denke ich, das ist die Sache mit der Selbstliebe - da so weit zu kommen, dass wir das eben nicht mehr von einem anderen brauchen.
Und trotzdem fände ich es schön von jemanden in den Arm genommen zu werden.
Und wenn mir das gerade einmal besonders fehlt, dann ist das für mich "Einsamkeit" die nicht einfach durch unter Menschen gehen oder Freunde haben ersetzbar ist. (irgendwer schrieb zu irgend jemand anderem "wenn Du einsam bist dann geh unter Menschen" - das ersetz es für mich nicht die Nähe, die man nur mit einem Partner haben kann.
Und ich frage mich "ist das ein gesundes Gefühl, sich das von einem Partner zu wünschen?"
oder sind das Gefühle "die sich nur Kinder von Ihren Eltern wünschen sollten"
und die übrigbleiben, wenn man als Kind nicht genug bekommen hat.
Würde ein gesunder Mensch, der als Kind genug bekommen hat, das Gefühl als Erwachsener nicht mehr suchen?
Ich meine dabei nicht, in einer Beziehung den Partner für das eigene Glück verantwortlich machen,
sich alleine nicht lebensfähig fühlen oder extrem zu klammern (sicher kenne ich Anflüge zu klammern, aber in einem Maße, in dem ich das im Griff habe und es eher darauf beruht, etwas schönes nicht verlieren zu wollen, aber auch zu wissen, dass ich das nicht in der Hand habe). Ich meine einfach das Gefühl von auch körperlicher Nähe, wie sich in den Arm nehmen und das Vertrauen und die Nähe körperlich zu fühlen, was so nur mit einem Partner für mich möglich ist.
Sicher ist mir klar, dass sich hier Menschen finden, die gerade auch Verluste zu überstehen haben, trotzdem, wie empfindet ihr das, ist dieses Bedürfnis bei Euch auch vorhanden oder findet ihr das eher unpassend für eine Beziehung?
LG
Mona
Ab und an lese ich hier noch mit, wenn mein eigentliches Thema, mit dem ich hierher fand, auch schon lange erledigt ist.
(was nicht heißt, dass ich es nicht schade fand, dass es ist wie es ist
Da ich mich nicht in einen anderen Thread einmischen will, aber mich dort ein Kommentar sehr zum Nachdenken brachte, zitiere ich hier noch einmal aus dem Thread https://www.trennungsschmerzen.de/glaubt ... 20718.html - wobei nicht der Gesamtzusammenhang für mich wichtig ist, sondern der hier zitierte einzelne Beitrag
Zitat von Schneeglöckchen:Ich denke, dass Liebe und Beziehung immer miteinander verwechselt werden.
Und gerade diese Verwechselung zu großem Leid führt. Da erwarten wir die große Liebe und stattdessen begegnet uns ein Mensch, mit all seinen Stärken und Schwächen. Begegnet uns der Alltag mit all seinen schönen Höhepunkten und tiefsten Herausforderungen.
Was ist denn "die große Liebe"? Der Mensch, der uns am wenigsten wehtut? Der Mensch, bei dem ich mich sicher fühle - sicher vor was?
Wünschen wir uns alle Sicherheit, nie wieder verlassen zu werden? Endlich jemanden zu finden, der uns dieses Urvertrauen, nie wieder hinaus in die Welt geschmissen zu werden, gibt?
Ich weiß es nicht. Auch ich spüre dieses Sehnen, diesen tiefen Wunsch nach Verbindung, nach gemeinsamen Frieden - ob wir dies jedoch von dem Partner bekommen, da bin ich mir nicht mehr so sicher...
Und nun - was mich besonders daran berührt - und die Gedanken, die für mich wichtig sind:
Das Thema des Threads war ja: "Glaubt ihr noch an die Wahre Liebe,die ein lebenlang hält"
Wollte eigentlich so anfangen zu antworten:
Hm, gibt es das - das frage ich mich auch manchmal.
Manchmal frage ich mich, ob ich nicht besser die Nähe zu einem Menschen zulasse,
ohne zu fragen, ob es bis zum Lebensende hält - es gibt nun mal keine Garantie,
und dankbar bin für das Stück Weg, wo man miteinander geht
(da meine ich das Stück - nach der rosaroten Brille - da wird es interessant)
Allerdings ist für mich die folgende Sache besonders wichtig:
Zitat von Schneeglöckchen:Ja, das ist für mich zumindest ein Grundkriterium, wenn ich jemanden kennenlerne,Was ist denn "die große Liebe"? Der Mensch, der uns am wenigsten wehtut?
und die Sache schmerzt schon am Anfang nur - halte ich es nicht für gut.
Ich versuche "kranke Muster" zu vermeiden.
Irgendwer hat mal geschrieben "wenn es stimmt - ist es leicht"
oder hat sie geschrieben "einfach", das interpretiere ich so,
dass nicht gleich am Anfang so eine Art Kampf und Manipulation
stattfinden sollte, sonder eher Leichtigkeit und Offenheit,
trotzdem bin ich mir im Klaren, dass man sehr verschieden ist,
dass man gerade da, wo man unterschiedlich ist - bis an die eigenen Grenzen,
am meisten von sich selbst im Spiegel sieht und vermutlich auch am meisten lernt,
wenn man lernt, diese Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.
Was mir allerdings Angst macht ist, dass ich das folgende auch kenne:
Zitat von Schneeglöckchen:Der Mensch, bei dem ich mich sicher fühle - sicher vor was?
Wünschen wir uns alle Sicherheit, nie wieder verlassen zu werden? Endlich jemanden zu finden, der uns dieses Urvertrauen, nie wieder hinaus in die Welt geschmissen zu werden, gibt?
Ich weiß es nicht. Auch ich spüre dieses Sehnen, diesen tiefen Wunsch nach Verbindung, nach gemeinsamen Frieden - ob wir dies jedoch von dem Partner bekommen, da bin ich mir nicht mehr so sicher...
Manchmal denke ich, das ist die Sache mit der Selbstliebe - da so weit zu kommen, dass wir das eben nicht mehr von einem anderen brauchen.
Und trotzdem fände ich es schön von jemanden in den Arm genommen zu werden.
Und wenn mir das gerade einmal besonders fehlt, dann ist das für mich "Einsamkeit" die nicht einfach durch unter Menschen gehen oder Freunde haben ersetzbar ist. (irgendwer schrieb zu irgend jemand anderem "wenn Du einsam bist dann geh unter Menschen" - das ersetz es für mich nicht die Nähe, die man nur mit einem Partner haben kann.
Und ich frage mich "ist das ein gesundes Gefühl, sich das von einem Partner zu wünschen?"
oder sind das Gefühle "die sich nur Kinder von Ihren Eltern wünschen sollten"
und die übrigbleiben, wenn man als Kind nicht genug bekommen hat.
Würde ein gesunder Mensch, der als Kind genug bekommen hat, das Gefühl als Erwachsener nicht mehr suchen?
Ich meine dabei nicht, in einer Beziehung den Partner für das eigene Glück verantwortlich machen,
sich alleine nicht lebensfähig fühlen oder extrem zu klammern (sicher kenne ich Anflüge zu klammern, aber in einem Maße, in dem ich das im Griff habe und es eher darauf beruht, etwas schönes nicht verlieren zu wollen, aber auch zu wissen, dass ich das nicht in der Hand habe). Ich meine einfach das Gefühl von auch körperlicher Nähe, wie sich in den Arm nehmen und das Vertrauen und die Nähe körperlich zu fühlen, was so nur mit einem Partner für mich möglich ist.
Sicher ist mir klar, dass sich hier Menschen finden, die gerade auch Verluste zu überstehen haben, trotzdem, wie empfindet ihr das, ist dieses Bedürfnis bei Euch auch vorhanden oder findet ihr das eher unpassend für eine Beziehung?
LG
Mona