no_idea
Gast
ich bin nun seit ca. 1 Jahr in einer Beziehung mit einer tollen Frau (ich weiß, dass sie mich liebt), wir führen eine Wochenendbeziehung. Da passt alles, nur eine Sache eben nicht. Und die finde ich soo wichtig. Das ist das Nähe/Distanzbedürfnis.
Kurz mal was zu ihr:
Meine Freundin ist sehr eigenständig. Sie ist jetzt 35 und hat bisher nur einmal für 1 1/2 Jahre mit einem Mann zusammengelebt. Das war wohl nicht so toll. Sie ist aber auch bei ihm eingezogen in seine Wohnung. Ansonsten war ihr längste Beziehung 2 1/2 Jahre und nur noch 2 kürzere. Also größtenteils war sie Single. Zwischen 20 und 26 Jahren durchgehend!
Ich erzähl einfach mal ein Paar Dinge die in letzter Zeit so aufkamen und die mich zum Nachdenken brachten.
Wir führen ja (leider) eine Wochenendbeziehung. Also sehen wir uns von Freitag Abend bis Montag früh. Spontanes Besuchen ist nicht, da 150km dazwischen liegen. Aber ich habe den Eindruck als sei ihr das gerade recht. Manchmal will sie sogar einfach ein Wochenende nur für sich haben. Dann sehen wir uns nicht, was mir sehr zu schaffen macht, da ich einfach sehr gerne mit ihr die Zeit verbringe und wir uns ja schon die ganze Woche über nicht sehen.
Unter der Woche soll ich sie auch nicht besuchen kommen, denn dann könne sie ja nicht ins Bett gehen wann sie wolle und noch so lange lesen wie sie möchte und kann sich morgens nicht frei bewegen.
Und machmal an den We's habe ich das Gefühl als würde ich ihr auf die Nerven gehen mit meiner puren Anwesenheit. Dabei halte ich mich schon zurück was das Kuscheln u.s.w. betrifft. Irgendwie muss ich mir diese Paarzeit dann immer erkämpfen.
Sie hätte gerne Kinder und eine Familie. Betont dann aber (im Scherz, aber da ist schon Wahrheit dran) dass sie das Kind bekommt und sich dann der Mann darum kümmern kann. Ihr würde das sicherlich schnell auf die Nerven gehen. Aber haben will sie trotzdem eins.
Ich frage mich wie lange ich das noch aushalte. Ich bekomme eigentlich nicht die Nähe die ich brauche/will und fühle mich ungeliebt. Ich hatte vorher eine 10 Jährige Beziehung. Da war das etwas anders, ausgeglichener.
Es ist ja auch nicht so, dass ich keine Hobbies hätte oder sowas. Ich hab unter der Woche schon zu tun, würde aber gern viel mehr Zeit mit ihr verbringen.
Manchmal denke ich ich würde klammern, aber je öfter sie auf Abstand geht um so mehr Nähe möchte ich und es schaukelt sich auf...
Kennt jemand von euch dieses Problem?
Was hilft wenn zwei Menschen so unterschiedliche Bedürfnisse haben?
Ich glaube auf Dauer geht das nicht gut.