Dox
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Wir fanden uns vor drei Jahren, beide liiert, beide ein Kind. Meines lebt in einer anderen Stadt. Wir waren so mutig, lösten uns und warfen uns zusammen. Es war die beste Zeit meines Lebens und ich wollte nichts anderes als alle glücklich zu machen.
Aber Ihr kleines Goldstück hat die Trennung von seinem Vater nicht gut verkraftet und das machte meine Liebste immer trauriger. Ich habe durch den kleinen Wirbelwind aber auch gesehen, wie oft meiner nicht bei mir war. Und so haben wir uns für unsere Kinder entschieden, so wie wir es uns zu unserem Start versprochen hatten. Ihr Mann zog wieder ein und ich in die Stadt meines Sohns. Das ist jetzt fast ein Jahr her und es vergeht kein Tag und keine Stunde, an dem ich mir Sie nicht zurück an meine Seite wünsche. Sie war der Wind unter meinen Flügeln und ich Ihr Fels. Sie hat mich mutig gemacht und ich Sie zum Lachen. Wir haben unsere liebenden Herzen zugunsten unserer Elternherzen begraben in der Hoffnung, diese Liebe wieder zum brennen zu bekommen, wenn die Kinder groß sind.
Bisher haben wir uns noch gesehen und uns Küsse zugeworfen. Seit drei Wochen kommen aber nur noch reservierte Antworten von Ihr zurück.
Ich weiß, Sie muss sich schützen um selber an der neuen alten Situation nicht zu zerbrechen und ich werde alles tun, um Ihr es leichter zu machen.
Ich habe jetzt mehr Zeit mit meinem eigenen Kind und will da sein, so lange ich noch als Vater aktuell sein kann und diese Zeit nutzen.
Aber Sie und Ihr Kind fehlen mir mehr als ich in Worte fassen kann. Ich weiß, dass wir füreinander die große Liebe sind und es zerreißt mein Herz bei dem Gedanken, wie lange wir ohne den anderen sein müssen.