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Verloren in der Masse ... das ist echt ne verzwickte Sache.
Mein Mann war immer viel unterwegs, ich hab schon immer sehr viel alleine gemacht.
Alltägliche Dinge wie einkaufen, Kinder zu ihren Aktivitäten begleiten, Spaziergänge mit dem Hund ect sowieso aber auch alleine zu Familienfeiern und Partys oder Möbel gucken oder in Kurzurlaub mit den Kindern fahren, also auch Sachen die man eigentlich zusammen macht.
Und ich war auch sehr oft alleine zu Hause, Abends und an den Wochenenden.
Da hatte ich auch kein Problem mit.
Und jetzt fehlt er mir bei all den Dingen wo er eh nie dabei war, und ich fühle mich alleine und verloren dabei, das ist doch echt verrückt.
Mir ist schon klar das es ums Grundgefühl geht, das was so schmerzhaft macht die Tatsache ist das ich nicht mehr Teil seines Lebens bin, es ihm egal ist was ich mache, er es nicht mal mehr weiß.
Das mich dieses Gefühl aber bei jeder Aktivität dermaßen in den Klauen hat ..
Dann sag ich mir wieder das es völlig normal und legitim ist, wenn man 25 Jahre lang "zwei" war kann man wohl nicht erwarten sich nach 7 Wochen als "eins" komplett zu fühlen.
Offen gesagt kann ich mir nicht vorstellen mich je ohne ihn komplett zu fühlen, nach so langer Zeit ist es als würde man ohne ein Körperteil leben müssen das einfach Teil von einem war.
Umpf, schon wieder düstere Gedanken, Mist ...


wenn ich mir vorstelle das macht sie jetzt mit dem neuen,kommt mir der kaffee hoch.