Ja, die Perspektivlosigkeit ist mit das schlimmste.
Zu den real fehlenden Perspektiven die tatsächlich da bzw eben nicht da sind kommen noch die in meinem Kopf.
Ich weiß nicht mal obs besser wäre, hätte ich zumindest nen Superjob der mich ablenkt und befriedigt, 8k € im Monat zur Verfügung, könnte einfach umziehn wohin ich wollte, mir gut tun mit Shopping, Wellness und Reisen und finanziell abgesichert sowie ausgelastet in die Zukunft schauen.
Dann denke ich wieder, was ich auch kaufe, es hilft nicht und wohin ich auch gehe, ich nehme mich samt meinen Gedanken ja mit.
Ach es ist einfach so viel was ich verändern MUSS und das ohne Kraft und aus einer miesen Startposition heraus, manchmal würde ich am liebsten einfach verschwinden. Plopp - weg.
Die erste Hürde ist bewältigt übrigens, Kind ist angekommen.
Er kam gleich ins Auto gestürzt, ich musste nicht aussteigen, somit entfiel das "ich steh alleine da" Gefühl (was übrigens auch ein bescheuertes gewesen wäre denn selbst ohne Trennung hätte ich ihn wohl alleine abgeholt ... ).
Tränen kamen allerdings dennoch zuverlässig, als ich ihn fragte ob ich ihn umarmen darf (Jungs im Teenageralter sollte man vor Zuschauern nicht unerlaubt durchknuddeln) und er "ja" sagte.
Ich konnte sie aber in meinen Augen festklemmen, er hats nicht gemerkt
Ob's hilft wenn ich heute ganz viel weine, in der Hoffnung das dann morgen der Tränen"Tank" so leer ist das nix mehr kommen kann?