E
Ehemaliger User
Gast
Hallo, Ihr Lieben!
Jede Trennung ist auch ein neuer Anfang! "Da ist ein Licht am Ende des Tunnels!", daran glaube ich, auch wenn es einem jetzt nur wie "ein kleiner Schimmer" vorkommt!
Ich versuche gerade, nach meiner Trennung (vor 8 Wochen), wieder zu mir selbst zu finden, da mein Selbstvertrauen und vor allem mein Selbstwertgefühl in dieser Beziehung sehr stark gelitten hat. Habe das Gefühl, seelisch benutzt worden zu sein. Aber, ich habe es zugelassen und meine Wünsche/Bedürfnisse zugunsten meines Ex-Partners zurückgestellt. Und das ist das Schlimmste, was ich mir vorwerfen muß.
Ich neige dazu, für einen Partner, den ich wirklich liebe (und das habe ich getan!), "alles" zu tun. Mich sozusagen in die Partnerschaft "voll reinzuschmeißen", alles besonders gut machen zu wollen, weil halt schon einige Beziehungen (u. a. eine 10jährige Ehe) kaputtgegangen sind. Kennt Ihr das?
Ich habe, so denke ich, alles gegeben, aber leider fast nichts zurückbekommen, nicht mal Zärtlichkeiten und Zuneigungsbeweise (die mußte ich mir "abholen"!) Er hat alles genommen und wenn ich einmal weniger geben konnte, "bestrafte" er mich jedesmal mit "Liebesentzug" und meinte, ich wäre "kalt wie ein Kühlschrank". Und das ist das Schlimmste, was man jemanden antun kann.
Irgendwann im März d.J. saß ich nur noch heulend in der Ecke, ließ mich hängen und konnte mich zu nichts mehr aufraffen. Er zog sich zurück (Kein Trost!) und meinte, meine Probleme würde ich mir selber machen. Ich suchte alle Schuld bei mir, da er mir auch immer wieder sagte, daß ich nicht beziehungsfähig wäre. Das ganze entwickelte sich dann zu einer regelrechten Depressionen und ich suchte eine Psychotherapeutin auf, die mich wieder aufbaute.
Ich habe dann die Beziehung nach etlichen Dramen und zig Gesprächen (u. a. sogar ein 4-Augen-Gespräch mit meiner besten Freundin und dessen Freund) nach einem gemeinsamen Urlaub, von dem ich mir einiges erhoffte, schweren Herzens beendet. Immer wieder hatte er mir versprochen, etwas zu ändern, aber letztendlich mußte ich feststellen, daß er es nicht konnte. Ich schlug ihm sogar eine Beziehung mit getrennten Wohnungen vor, was er aber ablehnte. Er meinte, man müsse gemeinsam durch "dick und dünn" gehen - tja, er durch "dick" und ich durch "dünn", kann ich da nur sagen!
Mittlerweile weiß ich, daß ich nicht (allein) Schuld bin und auch nicht beziehungsunfähig. Mein Fehler war es, meine Wünsche und Bedürfnisse nicht "eingefordert" und alles hingenommen zu haben. Ich habe mich selber vergessen! Ich bin untergegangen und habe es viel zu spät gemerkt. Das weiß ich jetzt und bin dabei, mir klarzuwerden, was ich will und was ich nicht will!
Trotzdem (oder gerade deshalb) habe ich Angst, mich wieder neu zu binden - Angst, wieder "über den Tisch gezogen zu werden" - Angst, wieder so verletzt zu werden - Angst, daß alles wieder genauso endet!
Ein Freund hat zu mir gesagt, daß es "der nächste Mann" wirklich einfach bei mir haben würde. Habe das erst nicht verstanden. Er meinte, "danach" wäre ich sicherlich ganz leicht zufriedenzustellen....mit ein bißchen Zuneigung, Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit!
Gibt es hier jemanden, dem es ähnlich geht oder ergangen ist??? Über Antworten, Tips, Anregungen würde ich mich freuen! Danke!
Jede Trennung ist auch ein neuer Anfang! "Da ist ein Licht am Ende des Tunnels!", daran glaube ich, auch wenn es einem jetzt nur wie "ein kleiner Schimmer" vorkommt!
Ich versuche gerade, nach meiner Trennung (vor 8 Wochen), wieder zu mir selbst zu finden, da mein Selbstvertrauen und vor allem mein Selbstwertgefühl in dieser Beziehung sehr stark gelitten hat. Habe das Gefühl, seelisch benutzt worden zu sein. Aber, ich habe es zugelassen und meine Wünsche/Bedürfnisse zugunsten meines Ex-Partners zurückgestellt. Und das ist das Schlimmste, was ich mir vorwerfen muß.
Ich neige dazu, für einen Partner, den ich wirklich liebe (und das habe ich getan!), "alles" zu tun. Mich sozusagen in die Partnerschaft "voll reinzuschmeißen", alles besonders gut machen zu wollen, weil halt schon einige Beziehungen (u. a. eine 10jährige Ehe) kaputtgegangen sind. Kennt Ihr das?
Ich habe, so denke ich, alles gegeben, aber leider fast nichts zurückbekommen, nicht mal Zärtlichkeiten und Zuneigungsbeweise (die mußte ich mir "abholen"!) Er hat alles genommen und wenn ich einmal weniger geben konnte, "bestrafte" er mich jedesmal mit "Liebesentzug" und meinte, ich wäre "kalt wie ein Kühlschrank". Und das ist das Schlimmste, was man jemanden antun kann.
Irgendwann im März d.J. saß ich nur noch heulend in der Ecke, ließ mich hängen und konnte mich zu nichts mehr aufraffen. Er zog sich zurück (Kein Trost!) und meinte, meine Probleme würde ich mir selber machen. Ich suchte alle Schuld bei mir, da er mir auch immer wieder sagte, daß ich nicht beziehungsfähig wäre. Das ganze entwickelte sich dann zu einer regelrechten Depressionen und ich suchte eine Psychotherapeutin auf, die mich wieder aufbaute.
Ich habe dann die Beziehung nach etlichen Dramen und zig Gesprächen (u. a. sogar ein 4-Augen-Gespräch mit meiner besten Freundin und dessen Freund) nach einem gemeinsamen Urlaub, von dem ich mir einiges erhoffte, schweren Herzens beendet. Immer wieder hatte er mir versprochen, etwas zu ändern, aber letztendlich mußte ich feststellen, daß er es nicht konnte. Ich schlug ihm sogar eine Beziehung mit getrennten Wohnungen vor, was er aber ablehnte. Er meinte, man müsse gemeinsam durch "dick und dünn" gehen - tja, er durch "dick" und ich durch "dünn", kann ich da nur sagen!
Mittlerweile weiß ich, daß ich nicht (allein) Schuld bin und auch nicht beziehungsunfähig. Mein Fehler war es, meine Wünsche und Bedürfnisse nicht "eingefordert" und alles hingenommen zu haben. Ich habe mich selber vergessen! Ich bin untergegangen und habe es viel zu spät gemerkt. Das weiß ich jetzt und bin dabei, mir klarzuwerden, was ich will und was ich nicht will!
Trotzdem (oder gerade deshalb) habe ich Angst, mich wieder neu zu binden - Angst, wieder "über den Tisch gezogen zu werden" - Angst, wieder so verletzt zu werden - Angst, daß alles wieder genauso endet!
Ein Freund hat zu mir gesagt, daß es "der nächste Mann" wirklich einfach bei mir haben würde. Habe das erst nicht verstanden. Er meinte, "danach" wäre ich sicherlich ganz leicht zufriedenzustellen....mit ein bißchen Zuneigung, Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit!
Gibt es hier jemanden, dem es ähnlich geht oder ergangen ist??? Über Antworten, Tips, Anregungen würde ich mich freuen! Danke!