Zitat von Annika72:Mir fäll noch der Punkt des Nicht-Gehörtwerdens ein. Gerade wenn jemand beruflich viel macht, ist der oft auch Zuhause bei seinem Thema. Entweder in Gedanken oder im Gespräch. Damit überhört er eventuell Fragen oder Bitten um ein Gespräch, wenn sie nicht mit dem Vorschlaghammer vorgetragen werden. Der Partner kann so das Gefühl bekommen, dass der weniger wichtig ist und sich dem Thema Berufstätigkeit unterordnen muss. Wer das Gefühl hat, in der eigenen Partnerschaft wenig Raum und Berechtigung zu haben, der geht wohl.
Ich fand auch dies, Problem erkannt, finanziell eine Lösung gefunden, erschreckend. In einer Beziehung geht es doch vor allem darum füreinander etwas zu tun und sich aufeinander zu zu entwickeln. Wenn dann einer eine Putzfrau einstellt und fertig! ohne zu verstehen, dass es um etwas Grundsätzliches geht, der hat offenbar wenig zugehört und verstanden. Die Verlobte wollte hier wahrscheinlich nicht einfach verwaltet werden.
Danke für deine Antwort.
Im Grunde hast du sicherlich recht, ich habe mit Sicherheit das ein oder andere nicht gehört, weil ich im Job viel zu tun hatte, wahrscheinlich auch zu viel.
Wir reden hier aber über einen Zeitraum von max vier Monaten und denn Rest des Jahres sehr entspannt. Da kann man vielleicht auch erwarten, dass der Partner da einen unterstützen sollte.
Mit der Putzfrau war sie ja selbst mit einverstanden.
Ich weiß selbst das ich zu viel gearbeitet habe und zu wenig mit ihr verbracht habe, aber wie gesagt es ist ein kurzer Zeitraum gewesen und hatte da auch schon eine Lösung für das nächste Jahr, weil mir das auch nicht gepasst hat. Ich denke so viel Urlaub wie wir gemeinsam gemacht haben, machen die wenigsten.
Wahrscheinlich ist sie einfach die falsche Frau für mich gewesen, weil den Schuh zieh ich mir nicht an. Ich habe eine Menge für unsere Zukunft getan. Sie nicht.
Wenn man von Haus, Kinder, Hochzeit träumt, dann muss auch das Kleingeld da sein.
Von Luft und liebe kann das nicht bezahlt werden.
Ich will weiter kommen im Leben und etwas erreichen, dass war bei ihr einfach nicht der Fall.
Sie träumt gerne, aber ist nicht bereit für die Träume etwas zu tun, dass sie wahr werden.
So leid es mir an der Stelle tut, aber jeder muss für sich entscheiden was er oder sie will.
Anscheinend waren unsere Ansichten da zu verschieden, wobei sie das schon alles wollte, aber halt zu faul war.
Dann sollte man aber auch mit seinem kleinen Leben zufrieden sein und das Träumen besser lassen.