Milkakuh
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seit einem Monat bin ich stille Mitleserin und seit dieser Zeit auch getrennt.
Jetzt habe ich das Bedürfnis, nicht nur zu lesen sondern auch zu schreiben.
Ich bin 28 Jahre alt, vor 7 Jahren habe ich einen tollen Mann kennen gelernt, und die nächsten 2 Jahre waren wir befreundet.
Dann sind wir in eine feste Beziehung gegangen, sind auch sehr schnell zusammen gezogen, beide jeweils aus dem Elternhaus raus. Alles war wunderschön und im Nachhinein sehe ich viel Love bombing seinerseits. Dann kamen Vertrauensbrüche und fremd gehen von ihm. Ich war geschockt, bin bei ihm geblieben aber er hat sich getrennt. Das war eine sehr dunkle Zeit für mich. Nach einigen Monaten meldete er sich wieder, ein Neuanfang und alles war rosig und wunderbar und geprägt von future faking. Ich habe ihm aber nicht mehr zu 100% vertraut, er hat mich wieder verlassen. Ich war wieder am Boden. Ich habe jemand kennen gelernt, war endlich wieder glücklich, da meldet ER sich wieder. Ich habe den Kontakt zugelassen, Gefühle sind immer da gewesen von beiden Seiten. Also noch ein Versuch, diesmal mit Paartherapie. Erst ging es stark bergauf, dann standen wir wieder im Chaos. Ich weiß jetzt, dass ich emotional von ihm abhängig war/ bin. Die Therapie fand er anstrengend, Fehler macht er nicht und ich solle lieber Einzeltherapie machen, denn ich bin das Problem sagt er. Er hat gedroht wieder Schluss zu machen. Da habe ich aus Stolz die Beziehung das erste Mal selbst beendet.
Ich weiß, dass es besser ist. Aber trotzdem hänge ich in Gedankenspiralen, was wäre wenn, was hätte ich anders machen können, wo sind wir wohl falsch abgebogen.
Ich habe das Gefühl ohne ihn fehlt alles.
Ich habe jetzt einen Therapieplatz gefunden, ich hoffe ich kann an mir arbeiten.
Er war 7 Jahre ein Teil meines Lebens und ich habe Angst dass ich ohne ihn nicht glücklich sein kann.
Mein Umfeld ist froh über die Trennung.
Danke für das Lesen!