n-ever
Gast
Wir stehen noch in Kontakt zueinander und werden uns auch mindestens ein weiteres mal sehen um Sachen auszutauschen.
Wir haben uns im Guten getrennt,
keiner hat dem Anderen etwas vorzuwerfen und Er meinte, ich soll nur sagen wenn ich es mir anders überlege, mir stünden alle Türen offen und ich habe einen festen Platz in seinem Herzen.
Jetzt vermisse ich ihn natürlich, es ist gerade mal zwei Tage her das wir voneinander Abschied genommen haben.
Aber genau wegen des (ständigen) Vermissens habe ich es ja beendet, ich bin nicht der Mensch für eine Fernbeziehung, ich habe es versucht, aber mir fehlt die körperliche Nähe und auch der Aufwand der nötig ist um die Wochenenden freizuräumen passt leider nicht in meinen Lebensalltag.
Da war/ist noch keine Veränderung in Sicht, also fand ich es besser es zu beenden, bevor Scherben entstehen und noch mehr Herzeleid
Es gab außer der Entfernung nicht viele Probleme, beziehungsweise keine die wir nicht mit Leichtigkeit überwunden hätten.
Für ihn war die Entfernung auch nicht toll, er konnte meine Gründe also gut nachvollziehen, doch wäre es ihm lieber wir würden zusammenbleiben.
Ich fühle mich schlecht. Ich kenne mich selbst gut genug, um rechtzeitig erkannt zu haben dass es mir unter diesen Umständen nicht gut tat.
Nun ist die Frage wie es weitergeht.. eigentlich möchten wir beide in Kontakt bleiben. Einmal um uns noch besser kennen zu lernen und dann natürlich um mitzubekommen, wenn sich eine Chance für einen zweiten Versuch bietet.
Das finde ich auch gut,
aber ich weiß nicht wie ich mit ihm den Kontakt halten kann ohne es schlimmer zu machen. Ich habe Liebeskummer, selbstverschuldet, und er fragt wie es mir geht.. wie kann ich da ehrlich sein und trotzdem zu meiner Entscheidung stehen. Und vorallem, habe ich Angst ihn damit zu verletzen, wenn ich mich nun Vernunftgetragen auf freundschaftliches Niveau begebe. Oder das mich das verletzt, spätestens wenn/falls der Zustand erreicht wird, bei dem es für ihn nur noch Freundschaft ist und er sich nach einer neuen Partnerin umsieht.
Ich würde ihm das gönnen, eine schöne Beziehung zu führen und mit einer anderen Frau glücklich zu werden (da ich ja nicht mit der Entfernung klarkomme), aber ich könnte es nicht mitansehen.
Ich dachte nach der Trennung wäre ich entspannter, da eine Entscheidung getroffen ist und ich nicht mehr ständig über Lösungen und Wege nachdenken muss. Ich dachte wenn wir uns in 1-2Jahren nochmal finden, dann war es Schiksal und wenn nicht, dann sollte es eben nicht sein.
Aber bei dem Gedanken ihn jetzt wegen der Trennung zu verlieren läuft es mir eiskalt den Rücken herunter, so als ob das ein riesen Fehler wäre.