Und es geht mir mal wieder richtig mies.
Ich renne nur im Kreis herrum, kann nichts essen, bekomme nichts auf die Reihe, es ist alles zu viel. Viel zu viel zu viel.
Ich gehe ab Dienstag in eine Klinik. So weit so gut. Ich pack das nicht mehr. Doppelt-Belastung mit Mama und Trennung und Umzug und allem geht einfach gar nicht mehr.
In Krisen heisst es immer "Netzwerk aktivieren". Habe ich gemacht. Die würden mir sogar das wichtigste vom Umzug erledigen, während ich weg bin.
Aber es ist zu viel. Ich müsste hier aufräumen, packen, sortieren.
Ich kann aber nicht. Gar nichts.
Er war heute hier, die ankündigung war groß, er hat alles mitgenommen was er konnte. Ich bin nach meinem Termin tränenüberströmt in die Wohnung gefahren. Es fehlt so gut wie nichts. Er möchte nur noch aus dem Koffer leben.
Es tut trotzdem so weh.
Es sind nur 40qm plus Pflanzen, ich besitze trotzdem viel zu viel. Und viel von dem Vielen ist sowieso seines. Dennoch, es ist mir zu viel.
Ich weiß, ich muss nichts. Ich muss einfach nur atmen. Die wichtigsten Sachen bekommt mein Netzwerk auch so hier raus.
Aber ich wäre so gerne sortiert. Auch innerlich. Es geht nicht.
Zitat von Ella: Akzeptieren heißt nicht gutheißen, sondern zulassen. Dem nichts entgegen setzen (wollen). Natürlich ist das möglich, tun ist nicht immer möglich, zumindest nicht sinnvolles.
Ich kann es nicht zulassen. Mein Körper rebbeliert. Mein Kopf rebelliert.