dkFan
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ich habe mich ganz neu hier angemeldet um euch meine Geschichte zu erzählen.
Ich bitte euch um Meinungen, Ratschläge und auch um konstruktive Kritik.
Erstmal zu mir:
34 Jahre alt, 2 Söhne( 8 und 11), berufstätig, und seit 16 Jahren mit meinem Mann ( 40 j. ) zusammen. 12 Davon verh.
Ja, wie waren unsere Anfänge. Wild, entschlossen,fest.
Uns konnte nicht´s schocken.
2008 dann die erste Kriese.
Mein mann hatte ein Auswärtsspiel,Trennung, Gespräche, wieder zusammen kommen.
Schon in der Zeit der Trennung überhäufte er mich mit Lügen und Betrügereien.
Aber vor Liebe war ich blind und habe mich auch alles und jeden Kompromiss eingelassen. Er zog also wieder ein nachdem er sich angeblich von seiner Geliebten getrennt hat.
Leider hat sich rausgestellt das sie sich von ihm getrennt hatte und er warscheinlich deshalb zu mir zurück ist.
Wir haben eine Ehetherapie angefangen, die ihm nach 3 Sitzungen zu pikant wurde und der felsenfest der Meinung ist das wir das auch alleine schaffen.
Ich habe dann im Frühling 2011 eine Therapie angefangen in der ich noch heute stecke.
Wir haben von Grund auf alles aufgearbeitet. Also mein Therapeut und ich.
Kindheit,Jugend, das Jetzt!
Ich habe das Gefühl je länger ich die Therapie mache um so mehr drehe ich mich mit meinem Mann im Kreis.
Er hat , meiner meinung nach, jegliches Interesse an mir verloren, keinen menschlichen Respekt mehr mir gegenüber, keine Nettigkeiten.
Er redet nicht mehr über sich. Seine Gefühle,Gedanken,Wünsche,Ängste alles bleibt verborgen.
Wenn man mich fragt was er gerne isst......könnte ich nichtmal sagen, weil ich es nicht weis. Er gibt nicht´s mehr von sich preis.
Ich dagegen habe mich durch die Therapie sehr geöffnet, bin viel Selbstbewuster geworden.
Aber neben ihm fühle ich mich wie ein Kloß.
Er ist oft weit weg mit den Gedanken,körperlich anwesend, geistlich weg.
Wie abgeschottet.
Er verspottet mich vor den Kindern mit Kleinigkeiten die mir im Alltag passieren.
Wenn ich mich wehre, stachelt es ihn nur noch mehr an.
Ich kann mich dann mir der Situation entziehen.
Er straft mich auch oft und gerne mit Ignoranz.
Wenn ich mich entgegen seiner Vorstellung verhalte, z.B. mit anderen Männern rede, ignoriert er mich zur Strafe den ganzen Tag.
Aber sagen das es ihn verletzt oder nicht passt tut er nicht.
Ich muss mir dann alles zusammnereimen und ihn ansprechen.
Diese "Abstrafung" wird immer mehr und immer hefftiger.
Auch in Alltagsdingen passiert es zuweilen das er sich in diese Rolle begibt und mich behandelt als sein ich ihm hörig.
Ich bin sehr unsicher im Umgang mit ihm aus Angst wieder verlassen und betrogen zu werden. Warscheinlich habe ich mich selber in diese Opferrolle gebracht und er nutzt diese aus.
Sexuell läuft bei uns nicht mehr viel. Er ist sehr s.uell orientiert. Das heisst, er hat viel Lust und lässt mich auch immer mitkriegen wann er "will".
Ich lasse mich machmal drauf ein. Mit dem Ergebnis das ich mich hinterher wie vergewaltigt fühle. Aber nicht von ihm sondern von mir selber. Ich weine dann mich dann oft in den Schlaf!
Nach 3 Jahren Therapie, Brücken bauen etc....bin ich beziehungstechnisch am Ende.
Mir geht es den ganzen Tag beschissen, ich fühle mich schlecht.
Zur zeit bin ich wegen Depressionen krank geschrieben, werde auf Tabletten eingestellt.
Und mir drängt sich langsam die Frage auf...........was ist der Auslöser?
Was soll ich über Gefühle schreiben....was sind da noch an Gefühlen.
Zur Zeit fühle ich nur Angst und Blokaden.
Keine Liebe, keine Zuneigung, kein Interesse.
Ich weis das die Entscheidungsfindung die schwerste Zeit einer Trennung ist. Und warscheinlich werde ich grenzenlose Erleichterung finden wenn ich mich aus dieser doch eher kaputten Paarbeziehung trenne.
Es bleibt die Angst vor
alleine sein
Ablehnung
es nicht gut zu machen
bereuuen
konsequenzen
Meine Geschichte hat noch so viele Facetten, die ich hier garnicht alle ausschmücken kann.
Ich habe Not und Druck.....und zum Glück einen tollen Therapeuten.
3 Wochen Urlaub stehen an, es graust mich. Aber immerhin habe ich neue Laufschuhe die ich nutzen werde!
Danke für´s lesen

