@Markus1977
Überlege dir, wie du den Kontakt trotz Kindern minimieren kannst. Ich habe meine Ex z.B. auf WhatsApp stumm geschaltet, weil ich am Anfang jedes mal Schnappatmung bekommen hab, wenn er mir eine neue Nachricht geschickt hat. Hab ich seitdem nicht geändert. E-Mails werden erstmal gefiltert in einen separaten Ordner. Beides half mir gedanklich wieder die Oberhand zu bekommen. Ich bestimmte, wann ich mich mit ihm befasse und nicht er. Wenn es schnell gehen muss, ist das klassische Telefonat ja auch ein Weg.
Wie oft steht ihr denn noch in Kontakt? Wirklich erforderlich ist der Kontakt doch nur wegen dem jüngsten Kind?
Die Enttäuschung wird dich wohl noch ein wenig begleiten und das ist auch völlig okay. Wichtig ist, sich davon nicht das aktuellen Leben "ruinieren" zu lassen.
Mir hat übrigens das Aktiv werden vorwärts geholfen. Ich habe all meine Enttäuschungen aufgeschrieben, all das was ich nach der Trennung vermisse und habe es ersetzt durch neue Dinge, neue Ideen, neue Zukunftspläne. Bewusst abhaken und das neue Leben aufbauen.
Ich suche mir auch immer wieder das Positive an der Trennung. Und je mehr Zeit vergeht, umso mehr positive Sachen finde ich.
Therapeutisches Schreiben hat mir besonders am Anfang weitergeholfen, denn es sortiert einfach den Kopf.
Zitat von Tobias79: Das dauert etwas bis sich die gute fühlt wie eine schlimme
Es kann genau so gut sein, dass diese Punkt nie eintrifft. Sollte aber am Ende keine Rolle spielen.