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Danke für deinen konstruktiven Beitrag und dass du gegen den Strom eine andere Position einnimmst. Ich habe den Schmerz vieler Nutzer unterschätzt ebenso wie die Gruppendynamik wie hier gemeinschaftlich über ein Feindbild hergefallen wird. Ich nehme es nicht persönlich, ich muss nur lernen damit umzugehen.
Zu deinen Punkten
Ja es wäre besser gewesen von Anfang an transparent seine Wünsche zu äußern. Mein zögern hing wahrscheinlich daran, dass ich das was ich hab nicht riskieren wollte zu verlieren wenn ich transparent gesagt hätte was ich will. Zum anderen war ich mir unsicher ob der Drang stark genug ist mein bisheriges Leben auf den Kopf zu stellen. Und als letztes war mein Gedanke, dass oft Veränderungen Ängste verursachen. Wenn die Veränderung teilweise oder komplett bereits stattfand und die Lebensqualität sich nicht verschlechterte, dann könnte sie vielleicht besser angenommen werden. Vielleicht war ich aber auch einfach nur feige und bequem, und was ich schrieb half mir mein Gewissen zu beruhigen, wahrscheinlich eine Mischung aus beiden.
Was ich hier schreibe ist zum einen für mich als Reflektion gedacht, zum anderen möchte ich Nutzern Einblicke in die Gedankenwelt geben. Die beiden Male wo ich vor Jahren betrogen wurde wollte ich nur wissen warum es dazu kam. Habe ich was falsch gemacht? Hätte es verhindert werden können? War es abzusehen? Die Erklärung dass der andere einfach nur ein Ar. war ist natürlich der naheliegendste Ansatz, er ist bequem und spricht einen selbst frei jeglicher Verantwortung. Aber das wollte ich nie glauben, da die wenigsten Menschen absichtlich wen verletzen, schon gar nicht die Menschen die einem wichtig sind. Wäre ich mit dem Ansatz gefahren, dass einfach nur der andere ein Ar. ist, dann wäre es mir vielleicht kurz gut gegangen, aber ich hätte den Fehler wiederholt. Und damit wäre ich in eine Abwärtsspirale aus Frust und Verbitterung gerutscht und am Ende nur noch allein. Mir hat es geholfen die Gründe zu erfahren wieso ich betrogen wurde. Es hat mich natürlich trotzdem verletzt aber ich konnte die Gründe verstehen.
Das Gespräch habe ich bereits gesucht zu ihr und es ist unklar wie es weitergeht. Es waren dann doch etwas viele Infos. Sie schwankt zwischen mich nicht verlieren zu wollen und verletzt zu sein und dass das Lebensmodel einfach nicht in ihre Vorstellung passt. Ich schwanke zwischen ihr zu zeigen dass sie mir wichtig ist und dass ich von meinen Vorstellungen nicht mehr abrücken kann, ich lediglich über die Rahmenbedingungen bereit bin zu sprechen aber nicht über das Grundsätzliche. Vermutlich hoffen wir beide, dass der andere klein bei gibt.
Bzgl. Unterhalt: Ich handhabe es so, dass ich die Budgetkontrolle der Frau überlasse. Sie kann mir aufzeigen wie hoch die Kosten für die Kinder sind, dann ziehen wir das Kindergeld davon ab und den Rest teilt man sich. Wenn der Wunsch ist dass ich Carearbeit abnehme tu ich das gern, aber nur planbar und nicht ein paar Stunden vorher als Notlösung wenn ich bereits andere Pläne habe.
Da die alte wie auch die neue Frau beide stark überdurchschnittlich verdienen und/oder vermögend sind was bei mir nicht der Fall ist, ist meine Bereitschaft pauschal 500 Euro pro Kind zu überweisen auch niedrig. Wenn der finanzielle Rahmen anders wäre würde ich natürlich da meinen Teil beitragen.
Was die Kinder angeht wie ich ihnen mein Lebensmodel kommunizieren soll, da bin ich noch unentschlossen. Das müssten die Frauen mit mir abstimmen wie transparent man damit umgeht. Ich hab auch nichts dagegen wenn man bis 15/16 eine quasi monogame Partnerschaft vorlebt. Hier kann man sagen man sollte transparent und ehrlich zu den Kindern sein. Vielleicht sollte man sie aber auch vor ein paar Wahrheiten schützen, wer weiß schon was hier richtig ist. Hätte ich bspw. einen Vater gehabt der insgeheim eine Dragqueen ist hätte ich es mir gewünscht wenn ich es erst im Erwachsenenalter erfahren würde. Die Pubertät ist schon in einer langweiligen Monogame normale Vorstadteltern Familie kompliziert genug.
@Arnika Das Model was du umschreibst von deinem Bekannten würde mir grundsätzlich zusagen. Man muss dazu sagen, dass beide Frauen mit denen ich im Kontakt bin sehr starke Frauen sind die ihr leben gut geregelt bekommen und einen festen Mann als schöne Ergänzung zu ihrem Leben sehen. Das ist zumindest mein Eindruck, von daher passt es mir ganz gut.
@c_minor Es ist für mich vollkommen in Ordnung wenn wir das schreiben an dieser Stelle einstellen. Deine Motivation habe ich ohnehin nicht verstanden wieso du hier schreibst. (Möchtest du mich belehren? Dampf ablassen? oder worum geht es dir?)
@hansi
du beschäftigst dich seit 4 Jahren mit einer Fragestellung und erhoffst von mir einen passenden Input bekommen zu können? Das ist etwas hoch gegriffen weiß nicht mal worum es geht.
da nützt dir auch der ganze Katzenjammer nichts.