Gorden
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ich lese bereits seit Wochen hier im Forum. Teilweise um selbst Hilfe und Informationen zu finden, teilweise auch da es so unglaublich viele traurige, spannende aber auch berührende Geschichten gibt.
Ich 44 (m) habe mit meiner Partnerin eine 25Jährige Beziehung geführt. Wir haben uns auf dem Abschlussball unserer beiden Schulen kennengelernt und verliebt. Momentan leben wir räumlich getrennt, sehen uns noch ab und an, schreiben und telefonieren miteinander.
In den letzten Jahren haben wir unsere Beziehung durch den "Alltag" förmlich kaputtgemacht. Am Ende steht nun eine Aussage die man so häufig hier im Forum liest "Ich mag dich noch, habe aber keine leidenschaftlichen Gefühle mehr für dich"
Die räumliche Trennung war unsere "Lösung" um hier eventuell wieder neuen Schwung in unsere Beziehung zu bringen.
Ich möchte gerade gar nicht so sehr auf die Beziehung als solches eingehen.
Was mich wirklich interessiert. Man liest ja überall im Netz, Ratgebern etc. dass wenn die Leidenschaft erlöschen ist, diese nur zurückkommen kann wenn man sich voneinander entfernt, heißt z.B. räumliche Trennung, weniger Kontakt, vielleicht sogar über längere Zeit gar keinen Kontakt mehr.
Nun ist es so dass jeder von uns beiden an sich selbst arbeiten möchte, zumindest sind durch die aktuelle Situation viele Dinge aufgekommen die das deutlich machen.
Wir können momentan aber nicht wirklich ohne einander und beide Seiten hoffen irgendwie auf ein "gutes Ende".
Seit ihr der Meinung dass wenn bei einem Partner die "Leidenschaft" erlöschen ist (die Gründe dafür aber mittlerweile zu 100% geklärt und besprochen worden sind) diese auf keinen Fall wiederkommen können wenn man quasi eine Beziehung "light" führt.
Ich gebe zu, man liest es nirgends, überall wird immer nur von Kontaktsperre, komplette Trennung etc. geschrieben.
Hier würde mich einmal eure Meinung interessieren.
ehrlich gesagt - als Frau mit Mitte 20 dachte ich, dass das mit dem Abflauen der Leidenschaft in einer langen Partnerschaft und steigendem Alter normal ist und dann so Dinge wie Verlässlichkeit und Verbundenheit ausreichen, um glücklich zu sein... kann mir schwer vorstellen, dass so etwas wieder kommt. Auch bei einer räumlichen Trennung kennt man den Anderen ja trotzdem in- und auswendig nach so einer langen Zeit und derjenige verändert sich ja auch nicht mehr oder?