Isabella
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Zu MmB:
Ich habe vor 5 Jahren ein Aufbaustudium begonnen und abgeschlossen und versuche mich, in diesem Bereich beruflich zu etablieren. Auch sozial bin ich engagiert, habe meine festen Kontakte. Das hat die Ehe aber nicht gefestigt, im Gegenteil - je unabhängiger ich wurde, umso mehr distanzierte sich mein Mann. Ich habe das gespürt und versucht zu thematisieren, das wurde aber abgeblockt bzw. als "Wahnvorstellungen" abgetan. Mein Therapeut hat hier einen wichtigen Ansatzt für eine Paartherapie gesehen, aber das wollte mein Mann nicht.
Ich war/bin keineswegs nur Mutter gewesen, sondern definiere mich durchaus über andere Sachen.
Trotzdem war mir die Familie wichtig, und so easy, wie es hier teilweise dargestellt wird, ist eine Trennung der Eltern für die Jugendlichen doch wirklich nicht. Es ist nicht falsch, sich über über die Gefühle der Menschen, für die ich Verantwortung habe, Gedanken zu machen.
Falsch ist es nur, aus Angst in Schockstarre zu verfallen, da gebe ich euch recht.

