Andrea1968
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mein Mann hatte ein halbes Jahr lang eine Affäre. Ich merkte es ziemlich schnell an seinem Verhalten, doch er leugnete jede meiner Fragen diesbezüglich, bis er dann vor acht Wochen alles eingestand. Vier weitere Wochen haderte er mit dem Gedanken, uns zu verlassen um mit ihr zusammen zu sein (wir sind seit über zwanzig Jahren verheiratet und haben 2 Kinder). Ich hatte mich in dieser Zeit bereits mit dem Gedanken an Trennung konkret auseinandergesetzt und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Doch dann kam der radikale Umschwung, wo er erkannte, dass er mich noch liebt und unsere Familie keinesfalls aufgeben will. Er machte Schluss und ich will ihm glauben, dass er keinen Kontakt mehr zu ihr aufgenommen hat bzw. weiter pflegt, denn im Gegensatz zu der Zeit, in der die Affäre stattfand, verhält er sich jetzt mir gegenüber wieder liebevoll, respektvoll und zärtlich.
Nur meine großen Zweifel bleiben weiter bestehen.
Meine Frage richtet sich jetzt an alle, die eine ähnliche Erfahrung machen mussten.
Ab wann konntet ihr ehrlich Hoffnung schöpfen und langsam darauf vertrauen, dass es ihm ernst ist, bei der Familie bleiben zu wollen und mit der Geliebten gebrochen zu haben?
Wenn diese vier Wochen Ambivalenz nicht gewesen wäre, hätte ich vermutlich nicht so große Bedenken, aber nun fürchte ich ständig, da ein winziger Hoffnungsschimmer auftaucht, dass er seine Meinung ändert, sobald er ihr wieder begegnet und dieses ganze Gefühlsauf und -ab umsonst gewesen war und ich besser direkt einen Schlussstrich gezogen hätte.
Ich bin sehr neugierig auf eure Erfahrungen.
mir ist das etwas zu viel Läuterung auf einmal........