Leute, ich danke Euch!
So viele Ideen und Tipps und Möglichkeiten, da muss ich erst einmal sortieren.
Also mit dem Sport war das bisher bei mir so:
Ich habe immer daheim Bauchtraining und reine Körperübungen gemacht. Das ist in den letzten Monaten ein wenig zu kurz gekommen, weil ich unheimlich viel um die Ohren hatte und ganz ehrlich - ich habe mich auch ein wenig beim Essen gehen lassen und ich war auch einfach oft müde. Manchmal auch (siehe jaqen_h_ghar) wohl wegen emotionalem Stress, aber wegen harmloser Sachen, die mich aber schon beschäftigt haben. Und eben die vielen Wechselschichten, dann wieder kein Arbeiten, dann musste einiges aufgeholt werden, der Hickhack mit dem Arbeitsamt wegen der Verlängerung meiner Arbeitsmassnahme (die nun leider enden wird definitiv) und wegen der weiteren ALG II-Leistungen, wo ich zigmal beim Jobcenter vorstellig wurde (schriftlich/mündlich), persönliche Termine kriegt man ja schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr.
Also die Anschaffung eines Ergometers ist eine Idee, aber 600 Euronen habe ich nun leider auch nicht mal eben so auf der Kante. Also erst einmal die "Freiluftvariante" - laufen, joggen.
Ich habe zuletzt ca. 30 -45 Minuten gelaufen, mal gegangen, wenn ich aus der Puste war, dann wieder gaaaanz langsam gelaufen. Bitte nicht böse sein, ich bin kein Freund von diesen technischen Raffinessen wie Kalorienzähler, Sportwatch und was es da noch so alles gibt.
Das mit dem nächtlichen Naschen - ja, da muss ich mich in die Ecke stellen

- dazu gehöre ich auch.
Und ein wenig faul (oder mehr

) bin ich auch (geworden), da muss ich den inneren Teufel mal in den Hintern treten.
Also, ich habe mir heute mal meinen Kühlschrankinhalt angeschaut und meine Lebensmittel insgesamt.
Meine Erkenntnisse:
Zu wenig grün, zu viel Fleisch und Wurst (jaa, ich weiß, nicht gut, bitte nicht gleich Steine werfen

). ein bisschen Schoki, ein Müsli steht hinten in der Ecke des Schranks und ein Teller mit Mini-Schokoriegeln a la Mars und so auf meinem Tisch.
Oh Mann, das wird hart.
Also, ich kann ja nicht mal eben alles wegwerfen und mich mal eben mit besseren Lebensmittel neu eindecken. Köpfchen ist gefragt.
Als erstes werde ich mal den Schokoteller verbannen, im Haus gibts genug Mitbewohner mit Kindern, die inhalieren das. Sollen sie haben.
Fleisch und Wurst kaufe ich erst mal nicht mehr, ich werde den Augenmerk auf Gemüse und Obst legen. Mir schweben Broccoli, Blumenkohl und Möhren sowie Bohnen vor (beim Gemüse) und Obst - ja was ist da gut? Helft mir mal, da bin ich unschlüssig.
Äpfel, Bananen, Weintrauben, Clementinen, Orangen - da gibt es ja soviel. Soll ich von allem etwas nehmen oder gibt es da auch Geheimfavoriten? Wovon würdet ihr abraten und wenn, warum? Mit Ernährungskunde bin ich nicht so der Experte...
Joghurt wurde genannt, das klingt gut, ich esse gerne Joghurts. Da hole ich mir ein paar.
Abends Vollkornbrot schrieb jemand - so mit Korn habe ich es nicht so, Dinkelbrot/-brötchen mag ich sehr gerne, wären die okay oder eher nicht?
Eine Mahlzeit am Tag könnte in der Tat sehr hart werden. Wenn ich nichts weiter mache, also daheim rumsitze, mag das gehen. Wenn ich aber mal mehrere Tage am Stück am Arbeiten bin, vor allem am Band oder eben bei körperlich anspruchsvolleren Tätigkeiten als im Büro ein bisschen was tippen, könnte das problematisch werden. Bei der Arbeit eventuell Obst zwischendurch kauen - ist das Eurer Meinung nach okay?
Ich sehe schon, da habe ich ein großes Thema aufgemacht.

Das wird ein größeres Projekt, als ich dachte.

Von wegen Langeweile wegen Corona - nicht mit mir.
Vielleicht habe ich ja Glück und komme an ein Hantelset ran, was nicht zu teuer ist. Muss ja nicht gleich die Gewichtheberprofiausrüstung sein. Aber die wird auch wohl ein paar hundert Euro verschlingen. Habe ich nicht. Mal schauen, reine Körperübungen müssten es doch auch tun, oder?