kugelschrei
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@nm30, noch zur Erläuterung:
Du hast Deine Bedürfnisse hintangestellt. Damit hast Du ihr die Nachricht gesendet: "Ich setze Dir keine Grenzen, Du kannst Deine Bedürfnisse mit mir so durchsetzen, wie Du das willst, auch auf Kosten meiner Bedürfnisse."
Du hättest aber auch die Wahl gehabt, ihr die Nachricht zu übermitteln: "Stop! Hier ist eine Grenze, das lasse ich nicht mit mir machen!" So ein Grenzensetzen beinhaltet aber immer eine gewisse Aggressivität.
Diese Aggressivität hast Du aber unterdrückt, weil Du um keinen Preis die Beziehung infrage stellen wolltest (warum Du das gemacht hast, müsstest Du mal psychoanalytisch herausfinden, wenn Du das willst) - denn mit dem Setzen dieser Grenzen wärst Du das Risiko eingegangen, dass sie die Beziehung beendet. Und wenn man es mit einer Person zu tun hat, deren gängige Verhaltensstrategie in Interaktionen darin besteht, ihre eigenen Bedürfnisse vehement durchzusetzen (warum auch immer), ist dieses Risiko auch durchaus hoch.
Aber:
Zum einen wäre es auch möglich gewesen, dass sie die Beziehung bei solchen "Stop!"-Signalen nicht beendet hätte, sondern dass das ein Game Changer gewesen wäre, weil es die ganze Beziehungsdynamik verändert hätte. Es hätte nämlich auch zum Ergebnis haben können, dass sie Dich als ernstzunehmenden Partner betrachtet und ihr Verhalten entsprechend angepasst hätte.
Und zum anderen wäre es in jedem Fall eine Aktion von Dir gewesen, die Deinem Selbstschutz gedient hätte: Selbst wenn sie die Beziehung dann früher beendet hätte, hättest Du Dir so viel Quälerei in den Monaten erspart, in denen ihr noch zusammen wart. Und außerdem wärst Du damals noch längst nicht so stark gebunden (also emotional beteiligt) gewesen, wie Du es dann Monate später warst, so dass Du über die Trennung leichter hinweggekommen wärst.
Du hast Deine Bedürfnisse hintangestellt. Damit hast Du ihr die Nachricht gesendet: "Ich setze Dir keine Grenzen, Du kannst Deine Bedürfnisse mit mir so durchsetzen, wie Du das willst, auch auf Kosten meiner Bedürfnisse."
Du hättest aber auch die Wahl gehabt, ihr die Nachricht zu übermitteln: "Stop! Hier ist eine Grenze, das lasse ich nicht mit mir machen!" So ein Grenzensetzen beinhaltet aber immer eine gewisse Aggressivität.
Diese Aggressivität hast Du aber unterdrückt, weil Du um keinen Preis die Beziehung infrage stellen wolltest (warum Du das gemacht hast, müsstest Du mal psychoanalytisch herausfinden, wenn Du das willst) - denn mit dem Setzen dieser Grenzen wärst Du das Risiko eingegangen, dass sie die Beziehung beendet. Und wenn man es mit einer Person zu tun hat, deren gängige Verhaltensstrategie in Interaktionen darin besteht, ihre eigenen Bedürfnisse vehement durchzusetzen (warum auch immer), ist dieses Risiko auch durchaus hoch.
Aber:
Zum einen wäre es auch möglich gewesen, dass sie die Beziehung bei solchen "Stop!"-Signalen nicht beendet hätte, sondern dass das ein Game Changer gewesen wäre, weil es die ganze Beziehungsdynamik verändert hätte. Es hätte nämlich auch zum Ergebnis haben können, dass sie Dich als ernstzunehmenden Partner betrachtet und ihr Verhalten entsprechend angepasst hätte.
Und zum anderen wäre es in jedem Fall eine Aktion von Dir gewesen, die Deinem Selbstschutz gedient hätte: Selbst wenn sie die Beziehung dann früher beendet hätte, hättest Du Dir so viel Quälerei in den Monaten erspart, in denen ihr noch zusammen wart. Und außerdem wärst Du damals noch längst nicht so stark gebunden (also emotional beteiligt) gewesen, wie Du es dann Monate später warst, so dass Du über die Trennung leichter hinweggekommen wärst.