Stickapo
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Ich (w29) habe ca. 1 Woche nach der unschönen Trennung einer 6-Jährigen Bez. online einen Mann (31) kennen gelernt, der sich anfangs recht dafür einsetzte, sich mit mir zu treffen. Er war mir sympathisch, lustig, klug, aber eigentlich wollte ich mich so schnell noch gar nicht treffen, wollte mich nur ablenken.
Doch dann waren wir Spazieren und das war echt angenehm. Zweites Treffen bei ihm daheim am Folgetag, war aber FSK6, also nix passiert. Zum Abschied ein kleiner Kuss von ihm.
Er hatte aber definitiv s. Interesse. es wurde immer wieder über einschlägige Themen gesprochen/geschrieben.
Ich schien ihm aber nach den 2 Treffen und als wir immer weiter regelmäßig schrieben, zu "motiviert" zu sein, er zog sich immer weiter aus dem Kontakt zurück, er wolle mir "nicht weh tun", falls "es doch nichts wird". aber er meldete sich eigenständig, wir tel. eigentlich fast täglich am Abend (an 6 von 7 Tagen), aber es wirkt alles recht platonisch im Moment, bis auf ein paar zweideutige Aussagen. Ich habe, was mir extrem schwer fiel, versucht mich selbst zurückzuziehen. von mir aus nicht mehr zu schreiben, doch er meldete sich zwar wenig bis gar nicht tagsüber, dafür immer am Abend.
Wir haben uns dazwischen noch 1x bei ihm getroffen, ich glaube er hätte sich bei dem Treffen evtl. "mehr" erwartet, da er sich aber bereits geäußert hatte dass es ihm zu schnell ginge, war ich eher zurückhaltender u. ein akutes gesundheitl. Leiden von ihm macht es schwierig.
Nun sind ca. 4 Wochen seit dem letzten Treffen vergangen und ich weiß nicht woran ich bin. Ob ich mich mit anderen Treffen soll/darf (mag nicht doppeldaten. ) . jetzt habe ich gefragt, ob er nur noch reden mag, oder wir uns wieder sehen. Seine Reaktion war ein überzeugtes "JA" für "wieder Treffen", also keine Bedenkzeit vor der Antwort.
Er meinte am Sonntag könnten wir was machen, aber keine Angabe von Zeit oder Aktivität (die ersten 3 Treffen waren aber auch eher spontan). ich wollte nur wissen, ob Interesse besteht, habe nicht darauf bestanden, dass es sofort und gleich sein muss, das kam allein von ihm.
Ich muss dazu sagen, dass ich ihn gern mag. Das machts nicht einfacher, weil ich jeden Abend darauf warte dass wir schreiben/reden und viel Energie dafür aufwende, geduldig zu sein (ich kann mich ja sowieso seit der Trennung kaum auf Hobbies konzentrieren irgendwie).
Bin erst seit Dezember 2020 single. Ich hab eigentlich keinen Stress damit, mich wieder zu binden, dennoch ist die Schwärmerei meinerseits doch recht groß, wenngleich ich es nicht an die große Glocke hänge.
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Wie ich das alles lockerer sehen kann. man muss sich ja zB nichtmal unbedingt täglich schreiben in der jetzigen Kennenlernphase. trotzdem hat er sich anfangs öfter gemeldet. Dazu muss man sagen dass er viel arbeitet (tägl. bis 18/19.00) und gesundheitlich nicht ganz fit ist, dazu familiäre Sorgen hat.
Oder alles Ausreden?.
Mir kommts einfach vor wie wenn ich von Trennungsschmerz direkt in Liebeskummer gelaufen bin. Langsam laugt mich das aus.
Sein lassen / Kontakt einschränken oder abbrechen oder einfach geduldig sein, mein Leben leben & ihn kommen lassen wenn er will?. Aber wie schaff ich es dann, nicht traurig zu sein wenn man mal nicht schreibt/redet, das belastet mich nämlich schon. ich weiß ja, dass er dzt. Probleme hat.
Tipps? Meinungen?
DANKE für alles!

