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Tempi Gast
Erst morgen öffnen. Ich habe keine Zeit morgen, meinen Kalender zu befüllen. Ätsch, ich habe den ganz allone für mich.. Hier habt Ihr!
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Tempi Gast
Optimisten verabreden sich mit einer Frau unter einer Uhr, Pessimisten unter einem Kalender. Ernst Stankovski
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Unendlicher Adventskalender für alle
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fe16 Mitglied
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Josef guggenmoos
Baum , einen Zweig gibst du mir Ist er auch Kahl , ich nehm ihn mit mir Und wird er blühen in seliger Nacht Mitten im Winter in der Heiligen Nacht
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Babs54 Mitglied
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Liebe @tempi, deine Apfentgeschichte ist einfach grossartig. Vielen Dank für das Lächeln
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Thomas69 Mitglied
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@tempi auch ich hab übrigens bei deiner Apfentgeschichte sehr lachen müssen, (auch ein) danke noch von mir !
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fe16 Mitglied
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Törchen 5
Das wenige , was du tun kannst
Ist VIEL
Albert Schweitzer
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Goldy Gast
Ich möchte auch etwas beitragen eine Kindheitserinnerung
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fe16 Mitglied
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Törchen Nr.6
Nicolaus Und der 2 Advent
Selma Lagerlöf
SCHENKEN heisst
Einem anderen etwas geben , was man am liebsten selbst behalten möchte .
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Goldy Gast
Holler boller Rumpelsack, Nikolaus trägt ihn huckepack. Weihnachtsnüsse gelb und braun, Runzlig, punzlig anzuschau"n. Knackt die Schale, springt der Kern Weihnachtsnüsse ess ich gern. Komm bald wieder in dies" Haus guter alter Nikolaus.
Albert Sergel (1876-1946)
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Tempi Gast
6. Dezember Ein Brief vom Nikolaus
von Gudrun Wenig
Inzwischen trag ich roten Plüsch Und wechselweise grau und weiße Bärte Und wenn ich meine Stimme hebe Liegt sie im Streit mit Ladenkassen oder mit digitalen Kinderchören.
Ja, das habt ihr aus mir gemacht! Ich, der ich damals, wie der eine oder andere noch weiß, dereinst als Bischof durch die Lande ritt um armer Leute Kinder zu beschenken.
Ihr Menschen handelt eben so, mit dem der gibt! Es fällt euch leicht, ihn gänzlich zu benutzen. Und hätten mich die Kinder nicht, das tun sie oft, wenn sie der Wirklichkeit entfliehn, mit einem Mantel ihrer Märchenhaftigkeit umhüllt, Ich hätte vielleicht gar nicht überlebt,
Jedoch, verachtet mir die Märchen und Legenden nicht, denn da wird noch gerecht geteilt, in gleicher Weise zwischen Zorn und Güte, und Angst und Freude und zwischen Liebe oder Trauer. Es ist nicht meine Schuld, dass es auf Erden anders ist.
Ihr einflussreichen Leute dieser Stadt, so lasst mich ziehn, durch eure Straßen, eure Weihnachtsmärkte und wenn ihr mir begegnet so erkennt in mir nicht nur Symbol von sattem Gleichmut und von Überfluss.
Es ist nicht wichtig, ob ich echt bin oder falsch, verwendet ihr nur einen Augenblick darin, zu hoffen, dass jene Kinder, denen ich noch niemals etwas schenkte, nicht in den Häusern eurer Straßen wohnen.
Eine wichtige Botschaft
Der heilige Nikolaus verstaute die letzten Päckchen auf seinen Schlitten, zurrte das Seil fest und stieg auf seinen Kutschbock. Seine Rentiere waren gefüttert, gestriegelt und schnaubten mit freudiger Erwartung Dampfwolken in die eisige Nacht. "Seid ihr bereit meine Freunde?" rief er laut und die braven Tiere nickten. Sie kannten ihre Bestimmung und ihr Herr war ein guter Mann der eine wunderbare Aufgabe hatte. Er machte die Menschen, besonders die Kinder glücklich.
Mit großem Gebimmel sausten die Tiere über das blanke Eis und nahmen immer mehr Fahrt auf. Der Nikolaus blinzelte und plötzlich hoben sich die Tiere in den Himmel, gewannen immer mehr an Höhe und flogen im Galopp durch die Nacht. Die Sterne funkelten am Himmelszelt und als das Schlittengespann ihre Flughöhe erreicht hatte, schwebte sie lautlos und leicht wie Schneeflocken dahin.
Der Nikolaus war nach einiger Zeit etwas eingenickt. Er konnte seinen Tieren vertrauen, sie kannten den Weg. Plötzlich wurde das Gespann unruhig und der Nikolaus war sofort hellwach. Er sah gleich warum seine treuen Gesellen Alarm schlugen. Weit unten im Eismeer trieb eine lose Eisplatte mit zwei kleinen Eisbären. Die Eisbärenmutter schwamm aufgeregt daneben her, sie wollte die Kleinen wieder Richtung Ufer treiben, war aber bereits zu erschöpft. Schnell zog der heilige Mann an den Zügeln und die Rentiere schwebten in einer schrägen Linkskurve hinunter zu der Familie im Wasser.
Mit viel Gefühl dirigierte der Nikolaus sein Gespann und bald berührten die Hufen der Rentiere sanft die Wasseroberfläche und sie galoppierten vorsichtig los. Das Wasser bewegte sich in sachten Wellen und die Eisplatte mit den kleinen Eisbären trieb zum Ufer zurück.
Die Kleinen sprangen sofort auf sicheren Boden und warteten dort mit großem Geschrei auf die Mama. Als diese sich müde aus dem Wasser zog, sprangen sie auf sie zu und erdrückten sie fast vor Freude.
Der Nikolaus und seine Rentiere waren sehr froh, dass sie der kleinen Familie helfen konnten.
"Ich danke dir von Herzen, du guter Gesell" sagte die Eisbärenmama ehrfürchtig. "Meine Kinder spielten und plötzlich brach das Eis und sie trieben fort. Es ging alles so schnell. Das Eis wird immer gefährlicher. Irgendetwas stimmt nicht. Es ist, als löse sich unser Lebensraum auf. Seid die Menschen uns jagen, beobachten und stören, passieren diese Dinge". Der Nikolaus nickte traurig. "Ich weiß, es wird sich vieles für euch ändern. Ihr müsst vorsichtig sein und euch bereithalten. Wenn die Menschen ihr Verhalten nicht ändern, seid ihr in Gefahr. Ich bringe jedes Jahr eine Botschaft der Besinnung und bete für euch alle. Die Kinder der Menschen sind meine größte Hoffnung und wenn diese erkennen um was es im Leben wirklich geht, dann habt auch ihr eine Chance."
"Dann wünsche ich dir, dass deine Eingebung in die Köpfe der Menschen dringt und wir alle wieder auf eine gute und sichere Zukunft hoffen dürfen. Leb wohl" sagte die Eisbärin mit traurigen Augen. Der Nikolaus winkte zum Abschied
und schnell wie der Wind trieb er seine Tiere zurück in die dunkle Nacht. Jetzt war die Zeit gekommen und er musste sich beeilen. Er hoffte so sehr die Kinder nicht nur mit Süßigkeiten zu erfreuen, sondern ihnen ihre verantwortungsvollste und wichtigste Botschaft zu überbringen. Ihre Zukunft.
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fe16 Mitglied
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DANKE schön
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hahawi Mitglied
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Weihnacht
Die Winterstürme durchdringen Die Welt mit wütender Macht. - Da - - sinkt auf schneeigen Schwingen Die tannenduftende Nacht...
Da schwebt beim Scheine der Kerzen Ganz leis nur, kaum, daß dus meinst, durch arme irrende Herzen der Glaube - ganz so wie einst...
Da schimmern im Auge Tränen, du fliehst die Freude - und weinst, der Kindheit gedenkst du mit Sehnen, oh, wär es noch so wie einst!...
Du weinst!... die Glocken erklingen - Es sinkt in festlicher Pracht Herab auf schneeigen Schwingen Die tannenduftende Nacht.
Rilke
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Arjuni Gast
Die drei Spatzen (Christian Morgenstern)
In einem leeren Haselstrauch Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz Und mitten drin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu, Und obendrüber da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht. So warm wie der Hans hats niemand nicht.
Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch. Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Da schimmern im Auge Tränen, du fliehst die Freude - und weinst, der Kindheit gedenkst du mit Sehnen, oh, wär es noch so wie einst!...
Das ist so schön! Ich habe dieses Gefühl dieses Jahr ganz stark. Das war noch nie so! Ich kann mir das nur mit den veränderten Rahmenbedingungen um diese Weihnachtszeit erklären