Zitat von Goa: Ich mach anderen Menschen gern eine Freude, auch ohne Erwartungen zu haben.
Nichts anderes habe ich geschrieben. Ich schenke, weil ich möchte - nicht, weil ich muss. Wobei ich natürlich auch Muß-Geschenke kenne (Schwiegermutters Geburtstag und so…

). Ein selbstgebastelter Adventskalender ist - jenseits von @scheols pragmatischem Vorschlag - etwas sehr persönliches und liebevolles. Mach ich nur für Menschen, die mir sehr wichtig sind - ohne irgendeine Erwartung.
Zitat von Goa: Wenn man dann jedoch in der Beziehung weder Weihnachten, noch Geburtstag noch außer der Reihe mal eine kleine Geste bekommt, darf man denke ich schon enttäuscht sein
Vermutlich erwarte ich doch etwas

Ohne Geschenk (was absolut nicht teuer sein muss, gerne auch immateriell sein kann) und ohne liebevolle Geste hätte ich vermutlich nur jeweils EINEN Geburtstag oder Weihnachten lang einen Partner gehabt.
Zitat von Goa: und bremst seinen Enthusiasmus in der nächsten Beziehung runter.
Enthusiasmus runterbremsen finde ich persönlich immer richtig bei einer neuen Beziehung. Bin eher dröge und nicht sofort euphorisch.
Andererseits bin ich auch so verpackt, dass ich schlechte Erfahrungen nicht am Next auslasse. Da bin ich denn wohl doch jedesmal wieder euphorisch genug.
Wenn ich das Bedürfnis habe, einen Adventskalender zu basteln, dann mach ich das. Hab ich schon für ne gebeutelte Kollegin und für eine jung verwitwete Nachbarin gemacht. Einfach so, um ne Freude zu machen. Ich erwarte da nichts, sondern es war mir selbst ein Bedürfnis.
Genau das ist für mich auch schenken: Etwas geben, ohne etwas zurück bekommen zu wollen.
Wie schon von mir geschrieben: Manchmal ist es ein schmaler Grad und Schenker und Beschenkte sollten sich idealerweise ein wenig kennen. Geschenke können auch Druck verursachen, wenn ne Erwartungshaltung dahinter steckt oder auch nur vermutet wird.