Eryka
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Ich habe ihn vermutlich zu sehr bemuttert. Ich weiß das er das nie mochte. Aber ich wollte immer nur das beste für Ihn. Ich hab vielleicht zu sehr die Kontrolle über seine Entscheidungen übernommen. Selbst als er sich eine Tasse kaufen wollte, war ich dagegen, da wir schon zu viele Tassen haben.
Ich hab die letzten zwei Tage darauf gewartet wie er nach Hause kommt und bin ihm in die Küche gefolgt. Ich habe ihn gefragt wie sein Alltag ist und wie die Arbeit ist. Er erzählt mir alles. Ich bin froh das er mit mir normal reden kann. Aber es tut so weh ihn nicht mehr in Arm nehmen zu können oder ihn zu küssen.
Er macht mir eher den Eindruck als würde es ihm mit der Trennung besser gehen, er lacht wenn er mit seinen Freunden online Spiele spielt. Er isst vernünftig. Er hat sich die letzten zwei Tage normal mit mir unterhalten.
Ich wünsche mir so sehr das wir nicht getrennt bleiben. Das er nur Abstand oder Pause braucht. Das er wieder einfach durchatmen kann. Und das soll mir eine Lehre sein Menschen nicht als selbstverständlich zu nehmen, nur weil sie für einen alles tuen.
