Zitat von Beautiful: Und ja, dass es nicht okay war mein Verhalten, dessen bin ich mir bewusst. Ich will auch keinen Orden dafür und man darf mir gerne ein schlechtes Verhalten vorwerfen. Aber kindisch? Nein……in vielen Dingen blauäugig und naiv, aber kindisch definiere ich anders.
Also ich kann an Deiner Geschichte weder etwas Kindisches noch etwas Verwerfliches, noch etwas Naives sehen. Sondern mir erscheint sie geradezu als Glücksfall.
Wozu hat man denn Gefühle, Leidenschaften, Verlangen, Begierden, wenn es dann fortwährend darum gehen soll, all dies Beseligende und Lustvolle im Zaum zu halten und zu unterdrücken? Sollte dies eine Art hehrer Lebenszweck sein, vielleicht mit dem Hintergrund irgendwelcher phantasierter Endziele, dann wäre der unmittelbare Übergang von der Kinderexistenz in die Klosterexistenz die beste und konsequenteste Lösung.
Das, was ich hier wahrnehme, ist eben wahrhaftes, erfülltes Leben, wie es eben ist, lebt es nach dem Leben und nicht nach irgendwelchen wunderlichen und wunderlichsten Vorstellungen. Das Leben hat es nun einmal an sich, nach Leben zu verlangen und nicht nach fortwährendem Hinsterben und Abwelken.
Es kann doch nicht sein, dass es eine Art Menschenpflicht ist, in einer verkorksten und armseligen Welt selber verkorkst und armselig sein zu müssen.
Jede Ausnahme davon, auf welcher Ebene auch immer, funkelt wie ein Leuchtstern. Alles andere ist ohnehin nur zum Gähnen und Einschlafen.
Und dann immer das Argument mit der "armen" Ef!
Ist der etwas gestohlen worden? Hat sich für sie etwas verändert? Hat sie eine Schädigung erlitten? Oder worin begründet sich denn nun eigentlich ihre plötzliche "Armut"?