31Jana
Gast
Da ich leider mich keinem anvertrauen kann, freue ich mich über dieses forum.
Bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Habe sehr viel Glück mit meinem Ehemann gehabt weil das wirklich ein guter herzlicher Mensch ist. Leider reicht es wohl nicht immer aus wie mich das Leben gelehrt hat:(
Mich als Frau hat er jahrelang vernachlässigt und von meiner Seite war nie eine sexuelle Anziehung da. Habe mich selber immer zum sex mit ihm gezwungen.
Vor drei Jahren habe ich mich dann in meinen Kollegen verliebt und er sich in mich. Er ist 19 Jahre älter, verheiratet aber Kinder außer Haus. Seine Ehe läuft seit Jahren nicht gut, die haben getrennte Schlafzimmer und er arbeitet bis spät in den Abend um nicht nach Hause zu kommen .
Unsere Affäre ging zwei Jahre.
in den zwei Jahren haben wir nicht mit unseren Ehepartnern geschlafen.
Es ging uns auch nicht nur um sex. Es waren die Gespräche, die Unterstützung für den anderen. Es hat sich angefühlt als hätte man seine zweite Hälfte gefunden.
Dieses Gefühl der Geborgenheit und Vollkommenheit lässt sich nicht annähernd beschreiben.
Irgendwann konnte ich nicht mehr und wollte mehr. Ich hätte alles für ihn Aufgegeben und ein Neuanfang gewagt. Er leider war zu feige.
Angeblich ginge es nicht so einfach wegen Kindern, der Schulden und finanziellen Lage usw.
Wir haben Schluß gemacht aber es hat uns beide zerrissen. Die Blicke auf der Arbeit und die leichten Berührungen. Jeden Tag eine Qual und viele Tränen.
Ich war halbes Jahr bei einem paarberater um es zu verkraften aber es ging nicht.
Vor paar Monaten habe ich gekündigt und den Job gewechselt. Er hat mir weiterhin jeden Montag und Samstag geschrieben. Und einmal in zwei Wochen angerufen. Mich in der neuen Firma unterstützt.
Leider belastet auch das mich sehr. Ich möchte mehr, habe Sehnsucht,. Ich möchte keine Depression mehr, wie vor einem Jahr. Ich liebe ihn und halte es nicht aus.
Vor 19 Tagen habe ich ihm gesagt dass er sich bitte gar nicht mehr melden soll. Dass er sich nicht für mich entschieden hat und ich es nicht ertrage. Auch wenn er nicht mit seiner Frau schläft und kaum redet, trotzdem fährt er zu ihr nach Hause und es macht mich traurig. er sagt dass er mich liebt und dass er sich selbst dafür hasst dass er ein Feigling ist
Ich weiß nicht ob das richtig oder falsch alles ist aber ich kann nicht mehr.
Zu Hause ist die Hölle weill ich mich von meinem Mann entfernt habe und wir ständig kurz vor der Scheidung stehen.
Die Affäre geht mir nicht aus dem Kopf, weil das alles so echt für uns war.
Ich drehe durch und der Schmerz ist unerträglich. Aber ich denke die kontanktsperre ist richtig
Wie verkraftet man das?