Bekannte
Gast
In meinem Fall bedeutet "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu", dass eine Frau meinen Partner gerne haben kann, wenn er sich dazu bereit erklärt. Ich würde es nur gerne wissen wollen - egal von wem.
Ich würde auf gar keinen Fall abends neben einem Mann einschlafen wollen, der heimlich von anderen Frauen träumt. Dann soll er lieber den Ar*** in der Hose haben, das auszuleben, statt sich meinetwegen irgendwas zu "verkneifen". Und wenn eine andere Frau ihm dabei hilft, seinen Ar*** in der Hose wieder zu finden, kann ich ihr daraus keinen Vorwurf machen. Verführt werden kann nur jemand, der verführt werden will.
Und zum kategorischen Imperativ, nur so zu handeln, dass es zu allgemeinem Gesetz werden könnte, ist meine Meinung, dass es allgemeines Gesetz sein sollte, dass keiner Besitz am Körper eines anderen erwerben kann.
Sprich, jeder darf und soll jederzeit(!) mit seinem eigenen Körper so umgehen können, wie er es möchte.
Wer einem anderen Partner treu sein möchte, soll das tun.
Und wer Abwechslung braucht, soll sich durch alle Betten schlafen.
Mit der Ehe an sich hat das nichts zu tun. Nur dazu stehen, sollte man halt schon können.
Wer also heiratet UND Treue verspricht und letztere nicht halten kann und dennoch nichts sagt, ist ein Lügner.
Nicht mehr und nicht weniger.
Genauso einer, der nicht heiratet aber die Treue verspricht.
Ein Betrüger ist, wer mit dem Partner gegenseitige Treue versprochen hat, sie einseitig nicht hält und vom anderen Partner dennoch weiterhin Treue verlangt.
Und wer Treue versprochen hat, diese nicht halten kann und das offenlegt, hat eine Vereinbarung aufgekündigt. Mehr nicht.
Er oder sie muss eben nur die Konsequenzen seiner/ihrer Handlungen tragen. Wie jeder von uns jeden Tag.
Ob der andere Partner nur mit Menschen zusammen leben oder verheiratet sein möchte, die 6uelle Treue wahren, muss dann der Partner entscheiden.
Da die TE zur Zeit keinen Partner hat, dem sie irgendwas versprochen hätte, noch vor den Beteiligten Männer irgendwas verheimlicht, sehe ich aus moralischer Warte bei ihr kein Problem.
Meine Meinung deckt halt das andere Ende des Spektrums vom Extrem "wer vorm Altar stand und danach des Nachbarn Frau, Esel oder Ochse will, fährt ungebremst in die Hölle ein" ab.
Aber ich unterscheide eben deutlich zwischen Verantwortungsgemeinschaft und 6. Die meisten vermischen das, ohne je darüber nachzudenken.
Aus meiner Sicht liegen aber andere als moralische Gründe vor, mit beiden Männern nicht mehr viel Zeit zu verbringen: Jeder zwischenmenschliche Kontakt "färbt" auf uns ab. Verbringt man den Tag mit Muesepetern, fällt es schwer, fröhlich zu sein. Ist man mit gut gelaunten Menschen zusammen, hebt das auch die eigene Stimmung.
Und da es sich bei beiden Männern offensichtlich um Personen handelt, die nicht hinter dem stehen können, was sie tun, die lügen müssen und heimlich parken und v***ln müssen, wäre das auf Dauer kein Umgang für mich, weil ich nicht gerne von verdrucksten Menschen umgeben bin.
My 5 Cents