Zitat von Sturmhöhe:Und deswegen sind Vorwürfe, Abwertungen, Verurteilungen und Vorschriften nicht hilfreich.
Traurig möchte geliebt werden.
Im Moment würde sie hier wie da alles machen, um keine weitere Ablehnung erfahren zu müssen. Völlig an sich vorbei.
Warum macht sie das? Weil sie nicht mehr kann.
Und wenn jemand am Boden liegt und schwach ist, ist einiges hier Nachtreten.
Und mich macht es betroffen, dass das so wenig verstanden wird.
Ja, da hast Du völlig recht. Das kann hier auch jeder verstehen. Wenn nicht hier jemand, wer dann?!
Und sicher waren Kommentare dabei, die nicht in Ordnung waren. Sie hat es aber geschafft, fast alle, die wirklich helfen wollten, gegen sich aufzubringen. Hier sind viele, die in der Regel sehr reflektierte und empathische Beiträge als Hilfestellung anbieten. Aber das will sie nicht hören und liest nur, was sie lesen will. Alles andere wird schlicht als Trigger von bissigen EF und Opferhaltung (Ich werde hier ständig angegangen - heul.) abgetan. Meistens mit einem Satz. Sie ist weit vom Entgiften entfernt. Sie möchte auch nicht geliebt werden, sondern gewinnen. Gegen die Frau und gegen alle hier, die sie versuchen zu warnen. Und noch mal, nicht aus böser Absicht, weil sich davon niemand was kaufen kann und es die eigenen Probleme nicht ändert. Wir kennen ja die Protagonisten nicht mal. Sicher gibt es auch die, die noch nicht so weit sind und andere fallen sehen wollen, weil sie selbst gefallen sind. Aber die sind längst nicht mehr hier. Oder die, die bestätigt haben wollen, dass alle Männer bei ihren EF bleiben, weil sie MÜSSEN.
Es gibt viele Menschen, die Probleme haben, traurig und verzweifelt sind, unter Verlustangst, mangelndem Selbtwertgefühl leiden und und und. Wer fragt, kriegt Antworten, nicht alle sind bequem. Wer den Kopf gestreichelt bekommen will, sollte jemand fragen, der sich zusammen mit ihr über die anderen bösen Menschen empört. Ich kann meinen Bekanntenkreis in diese zwei Kategorien einteilen. Und ich weiß, im Internet tummeln sich auch beide, vermutlich 50/50. Aber bevor ich ein Fass aufmache, sollte ich selbst erst mal wissen, was ich eigentlich wirklich selbst will. Dann kann ich mich entwickeln und bin bereit zuzuhören.