CleoK
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Zitat von So-What:Die Opferrolle ist so schön bequem.
Das scheint wirklich in dem Naturell der EF zu liegen. Wahrscheinlich im Leben niemals eigenständig lebensfähig und immer auf mimimi.
Man sollte sich nur nicht über die Opferrolle beschweren, wenn sich Mutti das so ausgesucht hat und weiterhin den Putzfetzen macht.
Und ich war selber fast 28 Jahre Mutti und ich weiß wovon ich rede. Die wohl tiefste Zeit meines Lebens. Kind, Putzen, Unterhosen waschen, Vollzeit-Job und schauen, dass alles passt und der Herr Wichtig flirtet auswärts mit der entspannten Nachbarin, weil die Mutti am Abend eben lieber die Augen zu macht, als die Beine auf.
Mutti sein ist wohl der undankbarste Job und ich frage mich noch immer, warum so viele Frauen so stolz darauf sind, dass sie der Putzfetzen sind.
Und wahrscheinlich erkennen Muttis imTiefsten ihres Herzens sehr wohl, wie sehr sie nur verwendet werden und deshalb die bitterböse Aggression auf die frei lebenden, tiefenentspannten Frauen, die ihrem Mann dann das geben, für das, wo Mutti am Abend einfach oft nicht mehr die Energie hat.
Aber der Kreis schließt sich: jeder hat das, was er möchte. Gerade bei Dias Thread ist klar und offensichtlich was der Wunsch jeder Mutti ist: einfach den Papi da zu haben. Und wenn Papi auf böse Gedanken kommt und sich anderweitig einen Unterschlupf suchen will, dann wird mal erpresst mit den Kindern und die Finanzen wackeln. Ganz schnell haltet Papi die Füße wieder still - zumindest so lange, bis er kapiert hat, wie er mit Mutti umgehen muss, damit diese verdachtslos bleibt. Und schwups wird schon wieder auswärts getankt. Denn lieben tut er diese Frau, die ihn erpresst schon lange nicht mehr, auch wenn er vielleicht sagt: Schatz ich liebe dich und sich mit entsprechendem Kopfkino zu ihr ins Bett legt und sie begattet aber zum Glück ER IST DA!
Die intakte Familie ist gewahrt, ALLE sind glücklich/befriedigt - was will man bitte mehr? Man macht sich zu viele Gedanken um ein eigentlich gut laufendes System, wenn man es nur lässt.