Zitat von CleoK: ohne hier einen Grenzstreit zu entfachen aber es wirklich sehr einseitig. Wie schon erwähnt ich habe unzählige Threads gelesen wo Menschen mit Gefühlen auch AF genannt hier um Hilfe gebeten haben und die Antwort waren unzählige Hasspostings. Ganz weit unten. Bei Valerieee war es sogar so schlimm, dass sie am Schluss wirklich die FL um Schließung x-Male gebeten hat. Ich wurde gesperrt, gleich so, weil ich OT war.
Man wird direkt gesperrt, weil man mal was OT schreibt? Jesses.
Ich bin da völlig bei Dir. Ich selbst habe es erlebt, wie ich in meinen Threads mit verletzenden und herabwürdigenden Kommentaren angegriffen wurde. Nicht so schlimm wie @Valerieee oder @trennungsangst, aber in der Ausnahmesituation, in der ich mich aufgrund meiner Trennung und des Liebeskummers befunden habe, hat es mich schwer getroffen. Und mir ist dann irgendwann beim hier mitlesen auch aufgefallen, dass es immer dieselben User sind, die in solche Threads einfallen und einfach nur draufhauen. Erst kürzlich wieder wurde ich - in dem Strang von trennungsangst - von einer Userin angemacht, mir fehle es an Empathie, weil ich davon erzählte, dass ich Liebeskummer hatte. Wo ich doch zuvor meinen Mann betrogen und verlassen hätte. Dabei meinte sie offenbar Empathie IHR gegenüber, die sie ebenfalls betrogene EF ist, nicht etwa trennungsangst gegenüber, der ich mit meiner Geschichte Mut machen wollte.
Ich bin daher froh, wenn sich hier auch mal Stimmen etwas lauter erheben, die verzweifelten Menschen beistehen, wenn diese hier nach Rat und Unterstützung suchen, weil sie auf eine ungute und destruktive Weise in einer Affäre verstrickt sind oder waren. Jeder, der hier herkommt, hat ein Recht darauf, mit seinen - oft ja negativen - Gefühlen ernstgenommen zu werden, ganz besonders, wenn er sie gerade jetzt durchleidet.
Um es auf das hiesige Thema runterzubrechen: die betrogene EF genauso wie die entsorgte AF. Ich finde es ein Unding, wenn mir der Liebeskummer abgesprochen wird, weil ich Monate zuvor meinen Mann betrogen habe oder weil mein AM seine Frau mit mir betrogen hat. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Den Partner zu betrügen ist mies und geht gar nicht. Punkt. Aber Liebeskummer ist furchtbar schmerzhaft. Punkt. Und für die Gefühle der betrogenen EF meines AM, die ich nichtmal kenne, bin ich nicht verantwortlich. Hierfür trifft alleine den AM/EM die Verantwortung, ich bin mit ihr keine Beziehung eingegangen. Nur fürs Protokoll: Ich für mich bereue, dass ich mich damals nicht sauber getrennt habe und erstmal die Affäre angefangen habe. Würde ich nicht wieder tun, war ein Fehler, ich war damals einfach nicht so weit und gereift wie heute. Ich würde auch nie wieder was mit einem vergebenen Mann anfangen, aber in erster Linie zum Selbstschutz, weniger aus "moralischen Gründen". Das ist meine Lehre, die ich aus meinen Erfahrungen gezogen habe, würde ich auch jedem*r anderen so raten, aber verurteilen würde ich deshalb niemanden, natürlich nicht. Wer ohne Sünde ist usw...
Aber - jetzt kommt mein aber: wenn die Gegenstimmen, die sich gegen das Affärenführerbashing richten, sich auf das gleiche Niveau herablassen und genauso rüde und primitiv um sich schlagen, dann verbessert das an dem üblen Umgangston hier gar nichts. Warum kann man nicht den Rücken durchdrücken, sich darüber erheben und dem Bashing konsequent und sachlich diskutierend begegnen (wie Du, @CleoK, das m.E. ja meist auch tust?).