Zitat von darkenrahl: Auch die Gründe dafür sollte sie ihm zeigen (erklären) können. Ist das zu viel verlangt?
Durchaus nicht!
Aber ob
er mit sich reden lässt?
Mir scheint er sich gerade eher in hochmoralischer Arroganz zu suhlen: die Frau, das ungetreue Scheusal, und er, der
vielleiiiiiiiiiiicht irgendwann in seiner Großmut usw. usf., vorausgesetzt, dass sie bis dahin schön brav um ihn
kämpft.
Jawoll, die Frau hat zweifellos Scheixxe gebaut und sich dabei auch noch ziemlich billig gemacht.
Ist mir übrigens auch schon mal passiert. Allerdings war das bei mir keine mehrtägige Affäre, sondern ein Seitensprung für einen Abend.
Mein damaliger Mann hat in der Folgezeit genauso hochnäsig-moralapostolisch dahergeredet wie hier @Gerd7809 . Ich sollte
um unsere Ehe kämpfen, damit er mir
vielleicht verzeiht; und wenn, dann könne ich mich
glücklich schätzen, weil er mich nicht
fortjage, sondern meine Anwesenheit
dulde usw. usf.
Hör mir auf mit solch selbstgefälligem Gewäsch!Ein paar Monate lang hab' ich mir den Schwachsinn angetan und fühlte mich wie das Opfer einer Mischung aus Schulmeister und Sittenrichter. Nicht als ernstgenommene Partnerin auf Augenhöhe und schon gar nicht als Frau, die genug geliebt wird, um ihr diese Verfehlung zu verzeihen. Das einzige, worauf ich mich definitiv verlassen konnte, war die Ungewissheit. Wann und aus welcher Nichtigkeit heraus wird Mr. Hochmoral das Thema wieder aufwärmen? In wessen Beisein? Und wie oft und wie lange noch?
Als die Gelegenheit günstig war, trennte ich mich von ihm und leitete die Scheidung ein. Nicht wegen eines anderen Mannes oder so, sondern um meiner Selbstachtung willen.
Ich wünschte, @Gerd7809 , deine Frau läse diesen Themenfaden und käme zu demselben Schluss. Einfach nur, um sich diesen emotionalen Schleudersitz, auf dem sie bei dir säße, nicht anzutun.