Gast2000
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Zitat von paulaner:Ich habe auch den Eindruck, dass sie ihren EM nicht so ganz ernst nimmt. Dass sie evtl. nicht glaubt, dass er wirklich konsequent wäre.
Du bringst es auf den Punkt. Das Verhalten seiner EF, sein eigener Umgang damit insgesamt und zwischen den
Zeilen lesend wird das bei genauer Betrachtung und Einordnung sichtbar.
Wer unerwünschte oder gar schwerwiegende Konsequenzen befürchtet verhält sich nicht so wie die EF des TE.
Seine EF macht das entweder, weil ihr die Ehe mit dem TE nicht mehr wichtig genug ist, oder weil sie ihn nicht
mehr ernst genug nimmt und weil sie glaubt sich das respektlose Verhalten ihrem EM gegenüber erlauben zu
können.
So oder so, ist das keine ausreichende Basis für eine gute Ehe. Ein sich wiederholender Vertrauensmissbrauch
über einen Zeitraum von mehr als 1,5 Jahren, kein klares Bekenntnis zum TE, mit ihren Gefühlen bei dem AM mit
hintergehen, belügen, betrügen und einem Verhalten mit erkennbaren Defiziten in ihrem Charakter, sollte in dem
heute anstehenden Gespräch vom TE alles ungeschminkt auf den Tisch kommen. Dazu gehört für mich auch
von ihr unmissverständlich einzufordern ob und wenn ja, wie es weiter gehen soll. Der TE sollte freundlich, höf-
lich, aber mit klaren, eindeutigen Ansagen arbeiten. Dazu gehört auch ein sofortiger Kontaktabbruch zum AM
mit Offenlegung der nachlesbaren Kommunikationen.
Gleich zu Beginn des Gespräches sollte Offenheit, Ehrlichkeit und nichts verschweigen eingefordert werden, ver-
bunden mit der Ansage das konkret die Ehe und Familie auf dem Spiel steht und auch eine Trennung das Ge-
sprächsergebnis sein kann.
@Kicker, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen du ihr nochmals eine Chance gibst ist alleinig deine
Entscheidung. Die meisten Ehen/Beziehungen überleben bereits eine Affäre, aus guten nachvollziehbaren Grün-
den, nicht. Viel Glück und Geschick bei dem heutigen Gespräch..