Zitat von paulaner:Naja...das Herz lässt sich aber so unglaublich schlecht "steuern". Darum kommt es eben nach Affären so oft dazu, dass einer "kämpft", während der andere zwar will, aber eben noch nicht vollständig kann. Aber dieses "will" war wohl bei deiner Frau eher sehr halbherzig. Und ja, dann ...
Richtig ist, Gefühle können wir Menschen nicht bewusst steuern, wie wir damit umgehen jedoch sehr wohl.
Gefühlen denen nicht nachgegangen wird, mit gleichzeitiger strikter Kontaktvermeidung, werden zunehmend
weniger und flachen immer mehr ab. Das setzt jedoch einen entsprechenden Willen und Umsetzung, also
Entscheidung zu dem man uneingeschränkt steht, voraus. Das heißt im Klartext, die EF vom TE hat sich
für die Weiterführung der Affäre, zumindest emotionell vermutlich jedoch darüber hinaus, willentlich ent-
schieden. Und ja, in mehr als 1,5 Jahren wurden von ihr mehrfach eine Entscheidung - so weiterzumachen -
getroffen und damit zumindest in Kauf genommen, die eigene Ehe und Familie vor die Wand zu fahren mit
all den damit in der Regel verbundenen Konsequenzen.
Das mag man wohlwollender sehen bis hin "sie konnte nicht anders, die Gefühle ........". Verlässt man jedoch
diese Gefühlsebene mit klarem, ungeschönten Blick auf die Realitäten, wollte sie möglicherweise das Beste
aus beiden Welten, aber die Ehe und ihre kleine eigene Familie hatte dabei keine Priorität. Im Klartext, aus
welchen Gründen auch immer ist sie beim TE geblieben und hat und musste ihm etwas vorspielen, damit
er keinen Verdacht schöpft. Ihr ganzes mieses Verhalten ist ganz offensichtlich. Wie soll da jemals wieder
eine Vertrauensbasis entstehen? Für mich wäre das unrealistisch und undenkbar.