BernhardQXY
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Bevor meine Frau ihre Affäre einging war das Thema nur am Rande geläufig. Ich habe schlicht nicht darüber nachgedacht. Dementsprechend hatte ich nur oberflächliches Wissen.
Meine Frau war seinerzeit 48. Gesetzt. Im Job. Eingebunden in eine Familie mit Erwachsenen Kindern kartze und Haus. Soziales Umfeld.
Aber sie dachte wir sind durch. Die Ehe kaputt, die Kinder groß und sie machen ihr eigenes Ding.
Insbesondere was die Story mit den Kindern macht, war völlig außerhalb des Fokus. Alleine die Option dass wir scheitern könnten hat beiden Kindern die Beine vom Boden weggerissen.
Welche Mechanismen hinter Affären stecken, was mit den Beteiligten passiert, da weiß ich erst heute drüber Bescheid. Ich weiß, dass fast jeder eine Affäre eingehen würde, wenn die Umstände passen. Und aus genau diesem Grund werde ich das für mich nicht ausschließen.
Natürlich weiß ich um die Folgen. Ich kenne auch rote Flaggen. Und ich habe auch bislang rechtzeitig gebremst. Aber eine Garantie kann ich nicht geben.
So. Das zum einen.
Und zum anderen glaube ich nicht, dass wirklich jeder denkt: hey, ich kann dir nicht glauben, dass daheim alles tot ist.
Man denkt meiner Überzeugung nicht weiter.
Weiterhin wird sehr oft auch nur das geglaubt, was man möchte. Sehr gut auch in anderem Zusammenhang zu erleben. Die Realität wird ausgeblendet und durch etwas eigenes ersetzz.
Und last: ich persönlich glaube, dass das erleben einer affarenliebe nicht zu vergleichen ist mit dem normalen zusamkommen.
Zusammenfassend: der te ist mmn in. Bezug auf die Affäre kein wirklicher Vorwurf zu machen. Den Brief hingegen...
Nope, nicht ok