Lieber Andersman
Zitat von Andersman:Ich möchte hier mal allgemein ein großes "Danke" in die Runde gegeben ich hatte eigentlich damit gerechnet kollektiv auf die Fresse zu kriegen.
Wozu sollte das gut sein?
Würde dir kollektives "Verdammen" helfen?
Wohl kaum.
Zitat von KPeter:Aber bevor du es dir in deiner Opferrolle bequem einrichtest, gebe ich zu bedenken, dass du es dir zu Beginn sehr wohl aussuchen konntest. Dass du dann die Affäre begonnen hast, war kein Automatismus, es war kein Hineinschlittern, du wurdest nicht gezwungen, sondern du hast dich dazu ENTSCHIEDEN, die Nähe zur Kollegin zuzulassen.
Auch ich bin der Meinung, dass du dich endlich der Tragweite deiner damaligen Entscheidung bewusst werden solltest, Verantwortung übernimmst und einfach eine klare Entscheidung triffst.
Diese an Selbstmitleid grenzende Beschreibung deiner Ehe, hilft dir vielleicht, dir die Augen bezüglich deines Handelns zu öffnen, wird dir aber keine Lösung präsentieren.
Als du eine Affäre begannst (übrigens schon vor dem 1 S.), hattest du damit deine jetzige Ehe beendet.
Das muss dir bewusst sein.
Deine jetzige Ehe wurde durch dich beendet.
Nun, du könntest einen Neustart mit deiner Frau versuchen - aber nur, wenn diese Affäre beendet ist und du ab sofort ehrlich bist.
Alles andere ist "rumeiern" und hochgradig respektlos gegenüber beiden Frauen.
Also entscheide!
Was möchtest du?
Beides geht nicht.
Weißt du eigentlich, was du deiner Frau durch deinen Verrat antust.
Denn ein Verrat ist es, wenn sie gutglaubig an deine Treue glaubt und du sie stattdessen parallel dazu belügst und betrügst.
Die Zeit und das Engagement, das du für deine AF investierst, würde deiner Ehe ganz sicher gut tun.
Und, sei dir eines gewiss...
Sollte deine Frau dann doch noch von deiner Affäre erfahren - bevor du es gebeichtet und bevor du es beendet hast, wird es nicht schön - für keinen von euch.
Somit wähle gut und sei dir der Risiken bewusst.