Zitat von robrt: Ich denke weil im ,Trennungsgespräch, mir vorgehalten wurde was jetzt alles gefühlt und gemacht wird, was mit mir (aus unterschiedlichsten von ihr genannten Gründen) nicht möglich war.
das kenn ich so gut, hab mir das auch so oft anhören dürfen - nur, das dies zwei Seiten hat wird einfach übersehen.
Klar war das und jenes mit mir nicht mehr möglich - aber wer war denn in der Position, dies nicht mehr zu zulassen?
Auch klar - man teilt sich plusminus ü20 Ehejahre und sowas formt doch gewaltig.
Sie hat sich ja durch ihre Depression auch verändert, ist und war nicht mehr jene, die du vor xx Jahren geehelicht hast - oder?
Sie hat auch ihre Sachen, Dinge, Eigenschaften, wo sie unbeweglicher wurde - und Du hast es akzeptiert, vielleicht manchmal zähneknirschend, aber wenn es Ihr eben nicht mehr möglich war.. (sie war ja krank - als Bsp.)
Will sagen - die Tendenz, es wäre trotzdem mit
MIR möglich gewesen - durchaus so nicht ganz hinkommt - weil einfach zu vieles nicht mehr möglich war, durch die gemeinsame Zeit.
Wenn du es dir durch den Kopf gehen lässt, was du alles schon mal mit ihr starten wolltest - sie es ablehnte, weil - und du dies hinnahmst, wegen dieser Weil-Begründung, jetzt aber mit IHM möglich ist - dann schau genau hin, es war nicht die Sache an sich, die nicht möglich war, es war der gelebte Alltag als Familie (mit dir / den Kindern) wo es IHR nicht möglich war.
Zerfleische Dich nicht. Man kommt nicht mehr an den Punkt, wo es noch möglich wäre - einfach, weil der Mensch, der verlässt, nicht zurück schaut - und sollte er dies wirklich doch mal tun, dann sieht dieser Mensch nicht seine Mitschuld, sondern immer nur die Hauptlast bei dem, der verlassen wird.