@robrt
Zitat von robrt: Die Frage war, warum es mir so wichtig ist zu glauben das die Medikamente einen wesentlichen Faktor bei der Trennung gespielt haben.
. . . Ja, ich glaube es ist wirklich weil es mir dann weniger weh tun würde.
Stimmt, das würde mir helfen, wobei ich ihre Meinung das SSRI eher harmlos sind und keine Wesensveränderung verursachen nicht unterschreiben würde (bin aber auch nicht vom Fach).
Es kann sein, dass die Medikamente eine Rolle spielen oder auch nicht.
Mein Eindruck ist, es spielen mehrere Faktoren eine Rolle, ihre Unzufriedenheit in der sie dich als Zuständiger sieht, die AD, Hormonveränderungen wg.Wechseljahre, ein Mann, der ihr viel Zeit für Illusionen läßt und ihr eine breite Projektionsfläche als Wunscherfüller bietet weil noch kein gemeinsamer Alltag mit all dessen Anforderungen und Widrigkeiten vorhanden ist. Er ist stundenlang mit ihr im Austausch und gibt ihr seine Aufmerksamkeit, die ihrem Ego gut tut.
Zum Thema AD möchte ich mich noch mal äussern, die Kunst ist wohl wenn, dann das richtige Medikament zu bekommen.
Ich bin weder Arzt, noch Therapeut, habe aber jahrelang in der Ambulanz einer Psychiatrischen Klinik mit Entzugs- und Psychosomatischer Abteilung gearbeitet und habe immer wieder bemerkt, dass viele Menschen behaupteten AD wären bei ihnen wirkungslos und sie hätten oftmals sehr unangenehme Nebenwirkungen und nicht wenige nach dem Absetzen auch Entzugerscheinungen.
Sie wurden von Ärzten eher nicht ernstgenommen und fühlten sich deshalb noch schlechter als vorher, wie Versager und sie haben ihre Versuche Linderung zu bekommen irgendwann aufgegeben.
Was ich sehr schlimm finde.
Ich selbst habe bei vielen Menschen, die jahrelang immer wieder kamen, auch unterschiedliche Wesensveränderungen beobachten können.
Bei anderen wiederum, die glaubten ihnen würden AD helfen, wurde nie untersucht ob diese Symptomatik auch ohne die Behandlung verschwunden wäre.
Auch zum Serotoninmangel gibt es meines Wissens nach noch keine wissenschaftlichen Studien, die diese Theorie bestätigen können, trotzdem werden weiterhin AD gegeben, die diesen angeblichen Mangel ausgleichen sollen.
Die Forschungs-Gelder kommen überwiegend von der Pharmaindustrie und die würden sich nicht um ihre höchsten Einnahmequellen bringen, Wie schon länger bekannt ist nehmen nicht wenige Ärzte, die das unterstützen, Schmiergelder oder Sachgüter von diesen an.
Es gibt zwar wenige, aber doch einige Kliniken die ganz ohne AD, mit wissenschaftlich nachgewiesenen großen Erfolg arbeiten.
Schwere Depressionen gehören in fachliche Behandlungen, sie sind eine Erkrankung, die entsprechend ihrer Schwere dringend behandlungsbedürftig sind.
Patienten müssen meiner Meinung nach besser beraten und kontrolliert werden wie AD bei ihnen verstoffwechselt werden wenn sie sich für AD entscheiden und auch hinsichtlich der vielen anderen Möglichkeiten, die vorher ausprobiert werden könnten.
Jeder muss für sich selbst entscheiden was für ihn in Frage kommt.