Zitat von Clare79:Aber ist das nicht immer so? Nach einer gewissen Zeit ist eine Beziehung noch "angekommen", "normal" und "gewöhnlich". Ich finde das nicht schlecht. Im Gegenteil.
Ohhh nein, das ist ganz und gar nicht gut. Es kommt uns in unserer Bequemlichkeit entgegen und ist sicher ein Muster, welches in nahezu allen Beziehungen vorkommt. das macht es aber nicht richtig.
Wenn die Beziehung in die Phase des gewöhnlichen und normalen kommt, dann wird es schnell kritisch. natürlich, wenn sich beide Partner arrangieren, geht alles seinen gang und alles ist schick. Aber diese Ruhe ist sehr trügerisch, wie man hier immer wieder liest. Denn wenn die Beziehung zur Selbstverständlichkeit geworden ist, gibt man sich keine Mühe mehr und das macht die Sache instabil und angreifbar.Man kann sich eigentlich gar nicht dagegen wehren, dass man sich im Leben weiter entwickelt und dann verliert man sich oft. Ergebnis: Trennung und/oder Affäre.
Beziehung *ist* harte Arbeit.Aber man kann so aneinander wachsen und hat so die Chance, zusammen sehr viel Zeit miteinander verbringen zu dürfen.
Das bedeutet nicht, dass man nun wie in der Verliebtheitsphase wie ein Blöder ackern muss, aber schon an ein paar äußerlichen kleinigkeiten kann man eine Menge festmachen. Es spricht nix gegen Wohlfühlbuxen. Aber darauf achten, wenn der Partner etwas zu den Klamotten sagt, kostet nicht viel Mühe. Es gibt keinen Grund im löcherigen Ripphemd und ausgebeulten Kunstfaserjogginghosen herum zu laufen.
Es schadet auch nichts mal ein paar Blümchen mit zu bringen
Gemeinsame Freizeitgestaltung und getrennte Freizeitgestaltung
und gaaanbz wichtig: Zugewandheitheit. Und dafür braucht es nun einmal Kommunikation. Die Äußerlichkeiten sind einerseits schon wichtig, zeigen sie doch, dass man den Partner wertschätzt. Aber die Zugewandheit ist der eigentliche Schlüssel. Zugewandte Partner wissen, wie es dem anderen wirklich geht. und so können sie über jahrzehnte glücklich sein. garantie gibt es natürlich keine.