Also ich muss ja mal feststellen, dass dieser Thread sich zu einer wahren Perle des Forums entwickelt.
Zitat:Ich reite da so drauf rum, weil es für junge Männer imens wichtig ist zu erkennen, dass sie sich selbst in die Tasche lügen, wenn sie sich an die "in zwei Jahren" Hoffnung klammern. Also passiv sind, denken, dass die Frau ja das Problem ist, sie mehr Erfahrung sammeln will". Das ist ein sicherer Weg zum Provider in späteren Jahren. Akzeptieren, dass man selbst die Ursache ist, weil die eigene Anziehungskraft zu gering war. Wenn man dies sich selbst gegenüber nicht klar formuliert, dann verweigert man Verantwortung. Und auch die Pflicht als Mann, besser zu werden.
Die Sache mit dem permanenten Kampf um Anziehung (dem permanenten Ausgleich zwischen Komfort und Unsicherheit für die Frau auch während einer langjährigen Beziehung) erscheint plausibel.
Aber das erscheint mir unglaublich schwer, wenn ich an meine gescheiterten Beziehungen zurückdenke und da mal die rauslasse, die ich beendet habe...
Wenn ich diese Beziehungen rückblickend unter dem Aspekt des Kampfes um Anziehung betrachte...- dann war ich der totale Versager.

Spätestens nach dem ersten gemeinsamen Urlaub, wenn es wieder in den Alltag ging.
Nur wie finde ich die Energie, neben Karriere, Freunden/Familie auch noch einen permanenten "Kampf" um Anziehung mit meiner Partnerin zu führen?
Das ist, für mich, die spannende Frage. @Urmel_
Vielleicht ist auch Energie der falsche Begriff. Eher wie entwickelt man das Gespür, wenn die Komfortskala der Frau zu sehr kippt.
Die kippt ja auch nicht plötzlich, mit einem Ereignis. Das ist ja meist ein langwieriger Prozess, der schleichend einsetzt...
Ich muss also diesen Prozess wahrnehmen und darf natürlich gleichzeitig auch meine Partnerin als Menschen nicht aus den Augen verlieren, die ja nicht nur ein Untersuchungsgegenstand für meine Urmel-Techniken ist.
Ich muss also permanent die Beziehung von außen betrachten können, mich selbst ständig hinterfragen können UND meine Partnerin und ihre Ansprüche/Gedanken/Vorstellungen annehmen können.
Und dabei auch noch auf Fairness, Offenheit und Ehrlichkeit achten und überhaupt habe ich auch sonst noch ein Leben...
Schwierig.