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wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Angst Trennung durchzuziehen

S
Ich bin hier auch, weil ich mich trennen möchte, aber aus anderen Gründen die nichts zur Sache beitragen würden. Ich würde mich jedoch nicht einfach so trennen, sondern eine Paartherapie vereinbaren.Nach 15 Jahren ist eine solche Phase mit Kindern völlig normal.Die Trennung kann sich auch auf dem Weg zur gesunden Abgrenzung vollziehen. Das bedeutet für mich zunächst zu den eigenen Gefühlen eine neue Position zu entwickeln und sich emotional nicht so gehen zu lassen. Was sind denn die Ursachen für den Streit, können dafür Lösungen, Kompromisse oder andere konstruktive Ansätze gefunden werden? In der Regel stehen tiefere emotionale Konflikte dahinter, die sich anzuschauen oder sich derer anzunehmen sich lohnt, da man in der Regel bei der nächsten Beziehung am selben Punkt steht wo man bei der vorherigen aufgehört hat, damit meine ich zB das Thema Selbstsorge, habe ich in meiner neuen Beziehung jetzt auch wieder erlebt, lustigerweise war mir das ab der 1. Sekunde klar und jetzt suche ich hier klares Denken… und Ablenkung…bzw. Schreiben hilft mir.

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Jill1983
@Inexplicitus
Das es nicht gut ist vor den Kindern zu streiten ist ja wohl klar, aber finde es anmaßend , das du uns die Beziehungsfähigkeit und Erziehungsfähigkeit absprichst. Ich opfere mich auf auf meine Kinder. Ich denke jedes Paar , das in einer solchen Krise steckt, streitet sich auch leider vor den Kindern und ich habe ja im vorherigen Beiträgen geschrieben, das diese Situation die Entscheidung zur Trennung bekräftigt. Und Nein ein Elternteil mit ins Gespräch zu nehmen ist keine gute Idee. Dieses würde sich logischerweise auf die Seite seines Kindes stellen.

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A


Angst Trennung durchzuziehen

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S
@Jill1983
Über was streitet ihr denn? Einer alleine kann ja nicht streiten.

x 1 #18


S
PS: Jede Beziehung ist irgendwann mal unglücklich, das sind die sogenannten schlechten Zeiten… Streitigkeiten vor den Kindern sind übrigens kein Verbrechen gegenüber Schutzbefohlenen und moralisch verwerflich, sondern die Kinder bekommen den Unfrieden sowieso mit und es gibt keinen Unterschied für die Kinderseele zwischen dem offen ausgetragenen Streit und dem Gemurmel hinter verschlossenen Türen, sie lernen dabei lediglich die Streitkultur ihrer Familie kennen. Es ist eine Geschmacksache mehr nicht. Ob ich mit offenen Visier kämpfe oder im diplomatischen Hinterzimmern verhandele. Die Ursachen der Streitigkeiten sind unterschiedlich, eins ist jedoch gewiss, einer der beiden Parteien fühlt sich auf den Schlips getreten und möchte seine Interessen durchsetzen und notorischer S- Mangel trägt nicht dazu bei das sich was grundlegend verbessert. Das sollte man ergründen, wo die Ursachen der allgemeinen Unzufriedenheit liegen.

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Jill1983
@Sarong
Nach 16 Jahren Beziehung ist mir bewusst , dass es auch schlechte Zeiten gibt, aber wenn diese über Jahre gehen und mich unglücklich machen , muss man irgendwann einen Schlussstrich ziehen

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QueenA
Zitat von Jill1983:
Hallo , ich habe mich hier angemeldet, weil ich mir den Frust von der Seele schreiben muss. Ich bin mit meinem Mann seit 16 Jahren zusammen und seit ...

@Jill1983 guten Morgen

Beim Lesen deines Beitrags hatte ich den Eindruck, dass die eigentliche Frage vielleicht gar nicht mehr lautet, ob die Trennung richtig wäre, sondern ob du dir zutraust, die Folgen einer Trennung zu tragen.
Ich habe kürzlich mit einer guten Bekannten über etwas sehr Ähnliches gesprochen. Sie lebt seit vielen Jahren in einer Beziehung, die faktisch nur noch eine WG ist. Es gibt weder emotionale noch körperliche Nähe, keine Verbundenheit und keine Partnerschaft mehr im eigentlichen Sinn. Trotzdem gelingt ihr die Trennung nicht. Nicht weil sie die Beziehung noch möchte, sondern weil die Gründe für das Bleiben für sie schwerer wiegen als der Wunsch zu gehen.

Deshalb musste ich beim Lesen an sie denken. Manchmal bleiben Menschen nicht aus Liebe, sondern aus Angst vor Veränderung, aus Verantwortungsgefühl, wegen der Kinder, der Finanzen oder einfach, weil das Bekannte weniger bedrohlich erscheint als das Unbekannte.

Was mir bei deinem Beitrag auffällt: Du wirkst auf mich nicht wie jemand, der nicht weiß, was er möchte. Du wirkst eher wie jemand, der große Angst vor dem hat, was nach der Entscheidung kommt. Wie auch immer du dich entscheidest: Ich wünsche dir, dass du eine Entscheidung triffst, mit der du langfristig in Frieden leben kannst und nicht nur die, die sich heute am wenigsten beängstigend anfühlt.

Alles Gute 🍀

x 8 #21


A
Zitat von Jill1983:
ich weiß ich muss mich trennen bin aber zu feige.

In so einer Lebenssituation zu verharren kostet mehr Kraft, als neu anzufangen. Aber es ist einfach so, dass der Moment für dich kommen muss. Irgendwann ist es soweit...

Ich weiß nicht, wie alt deine Kinder sind, aber euer ständiges Streiten (das beschreibst du ja so) ist sicher nicht gut für sie. Das darf einfach kein Dauerzustand sein. Ich hoffe, ihr fangt die Kinder da auch auf, denn Kinder beziehen das leider oftmals auf sich...

Die Beratung bei der Caritas ist ja schon mal gut. Schreib dir einfach auch auf, von was du leben kannst etc. Träume dir dein neues Leben herbei, das kann helfen dann den Mut zu finden.

Lebenszeit ist kostbar und euch gegenseitig das Leben schwer zu machen und dazwischen die Kinder... das ist nicht Aufopferung, das ist Masochismus.

Einen Schritt nach dem anderen... du wirst sehen, du kannst das.

x 5 #22


Wollie
@Jill1983 erstmal tut es mir sehr leid, dass du (ihr) in einer solchen schwierigen Situation seid. Ich gehöre auch zu denjenigen, welche dies schon durch haben und mittlerweile in einem komplett neuen Leben bin. 2.0 sozusagen. Ich kann dir aus meiner Sicht nur raten, bleib bei dir und schau, was dies alles mit dir macht. Aufopfern und Bleiben aus versch. Gründen kann man machen, ist aber oft der falsche Weg, weil du dich verlierst und im Grunde seid ihr beide totunglücklich. Mit anderen Worten: ein totes Pferd kann man nicht mehr reiten, egal was du anstellst.
Wünsch dir jedenfalls, dass du für dich eine gute Entscheidung treffen kannst. Und die Beratung bei der Caritas finde ich gut, meine ExEf und Ihc haben dies auch gemacht und den ganzen Trennungsprozess begleiten lassen. Kann dir gerne darüber noch mehr schreiben. Lass dir erstmal einen Drücker da 🤗

x 4 #23


S
Vielleicht stimmt auch nur etwas nicht mit der Art der Kommunikation.
- Ich bin ok, du bist ok
- welche Bedürfnisse liegen hinter den Vorwürfen
- Ich-Botschaften anstatt Du-Botschaften
- Abgrenzen nicht als "du musst", sondern als "ich möchte das" nicht und danach selbst handeln"
- oder anderes?

#24


Cagy
Guten Morgen Jill,
Zitat von Jill1983:
... aber ich habe Angst das alles nicht zu schaffen

WAS nicht zu schaffen ?
Sind es eher die emotionalen Dinge ( Verlust des gewohnten Alltags, der Nähe, Gespräche mit Freunden und Bekannten (sich *rechtfertigen* müssen..u.ä. ) oder die praktischen ?
Neue Wohnung, neue Arbeit, was kostet das alles...welche Rechte habe ich, was steht mir zu...u.a.?

x 1 #25


Jill1983
@Cagy
Irgendwie alles, obwohl ich objektiv weiß andere schaffen das auch warum soll ich das nicht schaffen

#26


S
Liebe @Jill1983, ich hab mich vor einigen Jahren nach 15 Jahren mit zwei Kindern von dem Vater unserer Kinder getrennt, war hart aber ging. Wenn man sich ganz sicher ist, dass man alles versucht hat und innerlich dieses eiskalte Gefühl hat, sollte man diesen Schritt unbedingt gehen. Aber es bedeutet nicht, dass sich das eigene Beziehungsleben dadurch verbessert, da man nicht unbedingt auf bindungsfreudige Männer trifft. Es wird nicht einfacher, aber unterhaltsamer, abenteuerlicher und abwechslungsreicher…

x 1 #27


Femira
Zitat von Jill1983:
Irgendwie alles, obwohl ich objektiv weiß andere schaffen das auch warum soll ich das nicht schaffen

Hallo und herzlich willkommen hier bei uns im Forum.

Ich würde dir empfehlen, "das" auszuformulieren. Wenn du nur eine diffuse Vorstellung hast, dann befeuert das diffuse Ängste, die du nicht auflösen kannst. Sammel mal, was da auf dich zukommt. Das musst du nicht öffentlich machen, aber vielleicht magst du ein paar Punkte mit wenig Details nennen, denn hier sind viele erfahrene Menschen, die dir Ansätze zur Bewältigung nennen können. Dann kannst du auch einschätzen, wovor du vielleicht zurecht Angst hast und was vielleicht gar nicht so schwierig ist, wenn du weißt, wie es geht und wer dir helfen kann.

x 7 #28


Inexplicitus
Zitat von Jill1983:
@Inexplicitus Das es nicht gut ist vor den Kindern zu streiten ist ja wohl klar, aber finde es anmaßend , das du uns die Beziehungsfähigkeit und Erziehungsfähigkeit absprichst. Ich opfere mich auf auf meine Kinder. Ich denke jedes Paar , das in einer solchen Krise steckt, streitet sich auch leider vor den Kindern ...

Hab ich Dich gereizt, Dich auf die Palme gebracht? Deine Reaktion bestätigt meine Vorhaltungen. Du darfst Dich wieder abregen, ich wollte nur sehen, ob Du in der Lage bist dem zu widerstehen. 🤗

So wie mir scheint bist Du noch viel zu emotional geladen, was Deinen Ausstieg aus der Ehe mehr als nur erschweren wird.
Wer Ruhe bewahrt, innerlich ausgeglichen ist, kann viele Fehler in einem Trennungsprozess vermeiden. Nur ein klarer Geist, kann auch klare Entscheidungen treffen. Aus meiner Sicht, solltest Du Dich erstmal runter bringen, Deine Mitte finden, um die besseren Karten zu erlangen. Denk mal an eine Begegnung mit einem Jugendamtsmitarbeiter, oder Richter. Das macht keinen guten Eindruck wenn man dort impulsiv auftritt, das gilt auhc für Dein gesamtes restliches Umfeld.

Dein Auftrag sollte lauten, Dich selbst gegen sämtliche Provokationen resilienter zu machen, und besonnen zu reagieren, komme was wolle. Alles andere wird die Sache nur unnötig kompliziert machen. Wer sich selbst vor anderen rechtfertigt, erweckt den Eindruck das die Vorhaltungen auch zutreffen. Arbeite fokussiert daran, die Auslöser für impulsive Reaktionen zu deaktivieren, denn solange diese bestehen, wird Dein Mann diese gegen Dich nutzen, und eventuell auch die Kinder damit manipulieren, falls das nicht schon der Fall ist.

Welche Aussage Deiner Kinder ist Dir lieber?
- Mama und Pappa streiten sich immer...
- Pappa geht ständig auf Mama los...
Welche der beiden Aussagen wird Dich in die vorteilhaftere Position bringen!?

Mädel! Gehirn einschalten, Emotionen kontrollieren. Ein Mensch der ein gewächtes Gemüt aufweist, ist angreifbar. Schaff Deiner Wut Raum zum ausbreiten im Keller oder Wald, aber nicht vor andere, vor allem nict vor Deinen Kindern. Lerne Leiden ohne zu klagen. Es werden sehr viele Entscheidungen auf Dich zukommen, bei denen Du einen klarenVerstand benötigen wirst, und nicht Dein HB Männchen Verhalten.

Ich wünsche Dir viel Kraft, damit Du Deine Balance wieder herstellen kannst, und vertrau mir, Du wirst sie brauchen.

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Löwenzeh
Zitat von Jill1983:
habe auch schon mehrfach mit meinem Mann gesprochen, aber er will an der Beziehung festhalten, denke aus Bequemlichkeit

Zwei Möglichkeiten:

Er will festhalten - was ist er bereit, dafür zu ändern? (Und was bist du bereit, zu investieren?)

Er will aus Bequemlichkeit bleiben? Dann muss es unbequemer werden.

Was willst du?
Daran arbeiten oder daraus ausbrechen?

x 3 #30


A


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