hallo @all,
ja was für ein geniales thema!!!! VERTRAUEN, auch eines meiner wohl grössten probs, denn es wurde in grund und boden getreten und zerstört.
früher war ich ein mensch der leistete jedem den ich kennen lernte erst einmal eine riesen portion vertrauensvorschuss, heute muss man mich erst aus dem schneckenhaus locken um nur annähernd das zu erreichen was ich damals grosszügig verschenkte.
und das vertrauen und angst zusammen hängen das habe ich auch bemerkt.
ich denke wenn vertrauen erst einmal aufs gröbste missbraucht wurde dann hat das grosse wunden gerissen die langsam heilen, sehr langsam. der ganze schmerz, die schlaflosen nächte mit dem dicken WARUM im kopf kann man nicht einfach beiseite legen, wegwischen, die sind da und ich denke es hat auch etwas für sich. man schaut genauer hin. natürlich würde ich es mehr begrüssen wenn ich noch immer einfach so auf menschen zustürmen könnte wie früher, aber mich hat die trennung auch mehr gelehrt als der vertrauensmissbrauch durch den EX, fast alle menschen aussen herum die mich jahrelang begleitet haben, haben mein vertrauen mit missbraucht, sie sind einfach abgewandert, nennt man wohl falsche freunde. eine harte lektion im leben, die mir gern erspart geblieben wäre. aber ich merke einfach dass das vorsichtige herantasten, das genauer hinschauen auch etwas für sich hat. warum hat es etwas für sich, ich glaube (den habe ich noch nicht aufgegeben!) dass das was ich jetzt eingehe an beziehungen sprich auch freundschaften einfach ehrlich ist, ehrlich deshalb weil diese menschen mich nicht strahlend erleben, ich nicht immer als pausenclown tätig bin, mit nem coolen gag auf der lippe (naja kommt schon auch mal vor

aber eher seltener als früher) und DIESE menschen es gerade sind, die MIR jetzt ihren vertrauensvorschuss leisten. weil ich in meinem schneckehaus sitze und meine fühler nur minimal ausgefahren sind. und indem sie mich da heraus locken zeigen sie mir wie vertrauen wieder aussehen kann. früher konnte ich nie und niemals irgendwie den satz 'ich brauche hilfe' sagen, war immer nur der seelenmülleimer aller mich umgebenden leute. heute muss ich lernen zu sagen 'help', neue erfahrung!, weil mir mit G. der boden (netz) unter den füssen weggezogen wurde. ich gehe das sehr behutsam an, prüfe, schaue ob ich ein klein wenig halt bekomme und traue mich evtl. immer weiter heraus. mal sehen wie das 'experiment' ausgeht......keine ahnung - open end. es macht mir auch angst, aber diesen zustand bin ich durch meine angst-attacken gewohnt und da wo die angst ist, da ist der weg!!!
im augenblick renne ich wie auf eiern durch mein neues leben und merke ich muss noch soviel lernen, neu lernen da verschütt gegangen, neu lernen weil zerbrochen. aber wenn ich das zerbrochene vertrauen als kaputte vase betrachte dann werde ich die scherben zusammen kehren, sie in den abfall schmeissen und mir eine neue vase basteln, denke das ist der härtere weg aber die alte vase würde nie wieder die werden, die sie einmal war, also wenn ich schon dabei bin und energie und zeit aufbringe, dann gleich was neues nach meiner form. mal sehen ob es gelingt.
ich werde dies beginnen mit den menschen die mir hier langsam ans herz wachsen weil ich weiss sie sind von der fraktion die mir nicht weh tun wird

und danach schaue ich mal was so da draussen los ist, bis dahin braucht es aber noch einige zeit und geduld.
und ohne vertrauen im leben denke ich ist man ziemlich allein und verlassen auf dieser welt. und ich HASSE alleinsein, was nicht gleich zu setzen ist damit dass ich mir demnächste nen typen angel weil ich mich so allein in meinem bett fühle, an diesen zustand habe ich mich mittlerweile gewöhnt und ich kann auch jetzt und hier schon sagen ich schaue lieber allein in meinem bett blöde tv als einen schnarchsack neben mir liegen zu haben, bei dem es mir die fussnägel hochrollt.... :-). ich denke ich brauche erst einmal freunde, denn freunde können einen, wenn es wirkliche freunde sind, ein leben lang begleiten, beziehungen, wie wir alle hier gelernt haben, sind vergänglich. WIRKLICHE freunde packen nicht einfach sang- und klanglos ihre sachen zusammen, verletzen einen bis aufs messer und treten zum schluss noch einmal oben drauf.
so nun genug philosopiert
sabs